Wie behandelt man Diskospondylitis bei Hunden?

icon March 22, 2025
by:puaintapets

Die Diskopondylitis ist eine schwere Wirbelsäuleninfektion bei Hunden, die die Bandscheiben und die angrenzenden Wirbel betrifft und zu Schmerzen, neurologischen Ausfällen und in schweren Fällen zu Lähmungen führt. Eine frühzeitige Diagnose und eine wirksame Behandlung sind entscheidend für die Genesung und Lebensqualität der betroffenen Hunde. In diesem Artikel werden wir die Ursachen, Symptome, Diagnosemethoden und umfassenden Behandlungsmöglichkeiten für Diskospondylitis bei Hunden untersuchen.


Was ist Dischospondylitis bei Hunden?

Diskospondylitis ist eine entzündliche Erkrankung, die durch eine bakterielle oder Pilzinfektion verursacht wird, die auf die Bandscheiben und die angrenzenden Wirbelendplatten abzielt. Sie unterscheidet sich von der Spondylitis, die nur die Wirbel betrifft, und von der Bandscheibenerkrankung (IVDD), bei dem es sich um ein degeneratives Bandscheibenproblem handelt. Eine Diskospondylitis kann zu einer Instabilität der Wirbelsäule, einer Nervenkompression und erheblichen Beschwerden für Ihren Hund führen.


Ursachen der Dischospondylitis


1. Bakterielle Infektion:

Die häufigste Ursache für Dischospondylitis ist eine bakterielle Infektion, die oft von einer primären Stelle wie den Harnwegen, der Haut oder der Mundhöhle ausgeht. Zu den häufigen bakteriellen Übeltätern gehören "Staphylococcus", "Streptococcus", "Escherichia coli" und "Brucella canis".

2. Pilzinfektion:
Pilz-Diskospondylitis ist zwar seltener, kann aber durch Organismen wie "Aspergillus" und "Coccidioides" verursacht werden. Diese Infektionen treten häufig bei immungeschwächten Hunden oder in Regionen auf, in denen Pilzsporen weit verbreitet sind.

3. Hämatogene Ausbreitung:
Die Infektion gelangt in der Regel über den Blutkreislauf in die Wirbelsäule und breitet sich durch entfernte Infektionen oder durch invasive Eingriffe, Verletzungen oder Operationen aus.

4. Fremdkörper und Traumata:
Eindringende Wunden, Grannen oder andere Fremdkörper können Bakterien in den Bereich der Wirbelsäule einbringen und so zu einer Diskospondylitis führen.

Risikofaktoren

  • Rassen-Veranlagung:
    Hunde großer Rassen wie Deutsche Schäferhunde, Deutsche Doggen und Boxer sind anfälliger.
  • Alter:
    Hunde mittleren Alters und ältere Hunde sind häufiger betroffen, aber auch junge Hunde können die Erkrankung entwickeln.
  • Immunstatus:
    Hunde mit geschwächtem Immunsystem aufgrund von Erkrankungen wie Diabetes, Krebs oder längerem Steroidkonsum haben ein höheres Risiko.
  • Gleichzeitige Infektionen:
    Hunde mit anhaltenden Infektionen an anderen Stellen des Körpers sind anfälliger.


Symptome einer Discospondylitis

Das frühzeitige Erkennen der Anzeichen einer Diskospondylitis ist für eine zeitnahe Behandlung unerlässlich. Häufige Symptome sind:

1. Schmerzen in der Wirbelsäule:
Das beständigste Zeichen, das durch Bewegungsunlust, Lautäußerungen bei Berührung oder eine steife Haltung gekennzeichnet ist.

2. Lahmheit oder Schwäche:
Betroffene Hunde können Anzeichen von Hinken oder Schwäche zeigen, insbesondere in den Hintergliedmaßen.

3. Fieber:
Hunde haben oft Fieber aufgrund der zugrunde liegenden Infektion.

4. Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust:
Beschwerden und systemische Erkrankungen können zu vermindertem Appetit und Gewichtsverlust führen.

5. Neurologische Defizite:
In schweren Fällen kann es zu Nervenschäden kommen, die zu Ataxie (Koordinationsmangel) führen. Inkontinenzoder sogar Lähmung.

6. Verhaltensänderungen:
Hunde können sich aufgrund chronischer Schmerzen zurückziehender, reizbarer oder ängstlicher werden.


Diagnose von Diskospondylitis bei Hunden

Eine genaue Diagnose ist entscheidend für eine effektive Behandlung. Tierärzte verwenden eine Kombination aus klinischer Untersuchung, Bildgebung und Labortests, um die Diskospondylitis zu bestätigen.

  • Körperliche und neurologische Untersuchung: Eine gründliche Untersuchung hilft, das Ausmaß der Schmerzen, die Beweglichkeit der Wirbelsäule und eventuelle neurologische Defizite zu beurteilen.
  • Röntgenaufnahmen (Röntgenbilder): Röntgenaufnahmen können eine Verengung des Bandscheibenraums, eine Lyse (Zerstörung) der Wirbelendplatten und andere strukturelle Veränderungen aufzeigen. Frühe Stadien sind jedoch möglicherweise nicht sichtbar.
  • MRT oder CT-Scan: Fortschrittliche bildgebende Verfahren wie MRT- oder CT-Scans liefern detaillierte Ansichten der Wirbelsäule und zeigen Weichteilbeteiligungen, Abszesse und Rückenmarkskompressionen.
  • Blutuntersuchungen: Blutuntersuchungen können eine erhöhte Anzahl weißer Blutkörperchen oder Entzündungsmarker zeigen. Blutkulturen können helfen, den Erreger zu identifizieren.
  • Urinanalyse und Urinkultur: Da sich Diskospondylitis häufig durch Harnwegsinfektionen ausbreitet, sind diese Tests für die Identifizierung der Infektionsquelle von entscheidender Bedeutung.
  • Liquoranalyse: In einigen Fällen kann eine Liquoranalyse (Liquor) durchgeführt werden, um Infektionen zu erkennen, die sich auf das oder vom Nervensystem ausbreiten.
  • Biopsie oder Feinnadelaspiration: In bestimmten Situationen kann eine direkte Probenahme der betroffenen Bandscheiben oder Wirbel erforderlich sein, um den Erreger genau zu identifizieren.


Wie behandelt man Diskospondylitis bei Hunden?

Eine wirksame Behandlung der Diskospondylitis umfasst eine Kombination aus antimikrobieller Therapie, Schmerzbehandlung, unterstützender Pflege und manchmal chirurgischen Eingriffen.

1. Antimikrobielle Therapie

ein. Antibiotika:
Die primäre Behandlung der bakteriellen Diskopondylitis ist eine langfristige Antibiotikatherapie, die oft mehrere Monate dauert. Die Wahl der Antibiotika hängt vom identifizierten Organismus und seiner Empfindlichkeit ab. Zu den häufig verwendeten Antibiotika gehören:

  • Cephalexin
  • Clindamycin
  • Trimethoprim-sulfa
  • Fluorchinolone (z. B. Enrofloxacin)

Die empirische Antibiotikatherapie wird in der Regel begonnen, während auf die Kulturergebnisse gewartet wird, was mehrere Tage dauern kann. Sobald der Erreger und seine Antibiotikaempfindlichkeit identifiziert sind, kann die Behandlung entsprechend angepasst werden.

b. Antimykotika:
Bei der Pilz-Diskospondylitis werden Antimykotika wie *Itraconazol* oder *Fluconazol* eingesetzt. Pilzinfektionen erfordern in der Regel eine längere Behandlungsdauer und sind oft schwieriger zu behandeln.

2. Schmerztherapie

Die Schmerzlinderung ist bei der Behandlung von Diskospondylitis von entscheidender Bedeutung. Zu den gängigen Strategien zur Schmerzbehandlung gehören:

  • Nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente (NSAIDs):
    Diese Medikamente reduzieren Entzündungen und lindern Schmerzen. Beispiele sind Carprofen, Meloxicam und Deracoxib.
  • Opioide:
    Bei starken Schmerzen können Opioide wie Tramadol oder Gabapentin verschrieben werden.
  • Corticosteroide:
    Diese werden in der Regel aufgrund ihrer immunsuppressiven Wirkung, die Infektionen verschlimmern kann, vermieden, aber in ausgewählten Fällen mit schweren Entzündungen können sie mit Vorsicht angewendet werden.

3. Unterstützende Pflege

  • Eingeschränkte Aktivität:
    Strenge Ruhe ist unerlässlich, um weitere Schäden an der Wirbelsäule zu vermeiden. Es kann empfohlen werden, sich in der Kiste für mehrere Wochen auszuruhen oder einzusperren.
  • Physiotherapie:
    Sobald die Schmerzen unter Kontrolle sind, können sanfte Physiotherapie und Rehabilitation helfen, den Muskeltonus zu erhalten und die Beweglichkeit zu verbessern.
  • Unterstützung der Ernährung:
    Wenn Sie sicherstellen, dass Ihr Hund eine ausgewogene Ernährung zu sich nimmt, die reich an essentiellen Nährstoffen ist, kann dies den Heilungsprozess unterstützen.

4. Chirurgischer Eingriff

In schweren Fällen, in denen die konservative Behandlung versagt, eine erhebliche Instabilität der Wirbelsäule, Abszessbildung oder neurologische Beeinträchtigungen vorliegt, kann eine Operation erforderlich sein.

Zu den chirurgischen Optionen gehören:

  • Debridement:
    Entfernung von infiziertem oder nekrotischem Gewebe, um die bakterielle Belastung zu reduzieren.
  • Stabilisierung:
    Wirbelsäulenstabilisierungstechniken wie Implantate oder Knochentransplantate können erforderlich sein, um die Ausrichtung und Stabilität der Wirbelsäule wiederherzustellen.
  • Drainage von Abszessen:
    In Fällen, in denen Abszesse das Rückenmark komprimieren, kann eine chirurgische Drainage erforderlich sein.


Prognose und langfristiges Management

Die Prognose für Hunde mit Diskospondylitis variiert je nach Schwere der Infektion, dem Erreger und der Rechtzeitigkeit der Behandlung. Eine frühzeitige Intervention und die Einhaltung des verordneten Behandlungsplans verbessern die Ergebnisse erheblich.

Positive Prognose:
Hunde, die sofort mit geeigneten Antibiotika behandelt werden, erholen sich oft vollständig, obwohl die Behandlung mehrere Monate dauern kann.

Vorsichtige Prognose:
Fälle mit schweren neurologischen Defiziten, Pilzinfektionen oder verzögerter Behandlung können weniger günstige Aussichten haben und eine kontinuierliche Behandlung erfordern.

Rückfallprävention:
Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen, einschließlich wiederholter Bildgebung und Bluttests, sind unerlässlich, um das Abklingen der Infektion zu überwachen und die Behandlung bei Bedarf anzupassen.


Vorbeugung von Diskospondylitis bei Hunden

Die Prävention konzentriert sich auf die Minimierung des Risikos von Infektionen, die sich auf die Wirbelsäule ausbreiten können:

Achten Sie auf gute Hygiene und regelmäßige tierärztliche Untersuchungen:
Regelmäßige Zahnreinigungen, Hautpflege und eine sofortige Behandlung von Harnwegsinfektionen können das Risiko von systemischen Infektionen verringern.

Vermeiden Sie ein Wirbelsäulentrauma:
Minimieren Sie Aktivitäten, die zu Wirbelsäulenverletzungen führen könnten, insbesondere bei prädisponierten Rassen.

Screening auf Brucellose:
Die Untersuchung von Zuchthunden auf "Brucella canis" kann die Übertragung dieser spezifischen bakteriellen Ursache der Diskospondylitis verhindern.


Schlussfolgerung

Diskospondylitis ist eine schwierige Erkrankung, die eine schnelle Diagnose und aggressive Behandlung erfordert, um dauerhafte Schäden an der Wirbelsäule und der allgemeinen Gesundheit Ihres Hundes zu vermeiden. Mit der richtigen Kombination aus antimikrobieller Therapie, Schmerztherapie, unterstützender Pflege und, falls erforderlich, chirurgischen Eingriffen können sich viele Hunde erholen und zu einer guten Lebensqualität zurückkehren. Die frühzeitige Erkennung von Symptomen und die Einhaltung des Behandlungsplans Ihres Tierarztes sind der Schlüssel zu einer erfolgreichen Behandlung. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Hund an Diskospondylitis leidet, wenden Sie sich sofort an Ihren Tierarzt, um eine Untersuchung und angemessene Behandlung zu erhalten. Frühzeitiges Handeln kann einen erheblichen Unterschied für die Genesung und das langfristige Wohlbefinden Ihres Hundes ausmachen.

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