Hunde
Hüftdysplasie bei Hunden
Dies tritt auf, wenn sich das Hüftgelenk nicht richtig entwickelt, was zu einer abnormalen Passform zwischen dem Hüftkopf und der Hüftpfanne führt. Diese Fehlstellung verursacht übermäßigen Verschleiß am Gelenk, was im Laufe der Zeit zu Entzündungen, Schmerzen und einem fortschreitenden Abbau des Gelenks führt.
Von Dr. Isabella Miao
10 min read
Hüftdysplasie ist eine häufige orthopädische Erkrankung, die Hunde betrifft, insbesondere größere Rassen (Hüftdysplasie beim Deutschen Schäferhund). Diese schmerzhafte Erkrankung kann die Lebensqualität eines Hundes drastisch beeinträchtigen und ist für Besitzer schwer mitanzusehen. Was genau ist also Hüftdysplasie und warum bereitet sie Tiereltern so große Sorgen? In diesem Artikel werden wir untersuchen, was Hüftdysplasie ist, welche Ursachen und Symptome sie hat und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, um Hundebesitzern zu helfen, diese Erkrankung besser zu verstehen und damit umzugehen.
Was ist Hüftdysplasie bei Hunden?
Hüftdysplasie ist eine Entwicklungsstörung des Hüftgelenks. Sie tritt auf, wenn sich das Hüftgelenk nicht richtig entwickelt, was zu einer abnormalen Passform zwischen dem Hüftkopf (dem Kopf des Oberschenkelknochens) und der Gelenkpfanne (dem Acetabulum) führt. Diese Fehlstellung verursacht übermäßigen Verschleiß am Gelenk, was im Laufe der Zeit zu Entzündungen, Schmerzen und einem Abbau des Gelenks führt.

Anzeichen von Hüftdysplasie bei Hunden
Die Anzeichen einer Hüftdysplasie können in ihrer Schwere variieren und treten möglicherweise erst auf, wenn ein Hund ausgewachsen ist, typischerweise im Alter von 6 bis 18 Monaten. Zu den häufigsten Symptomen gehören:
Lahmheit: Hunde mit Hüftdysplasie haben oft ein deutliches Hinken, besonders in den Hinterbeinen.
Verminderte Aktivität: Sie können weniger aktiv werden und zögern, zu spielen, zu rennen oder zu springen.
Schwierigkeiten beim Aufstehen: Das Aufstehen aus einer sitzenden oder liegenden Position kann zur Herausforderung werden.
Steifheit und Schmerzen: Hunde mit Hüftdysplasie können Anzeichen von Unbehagen zeigen, wie Jammern oder Aufjaulen, wenn sie im Hüftbereich berührt werden.
Enge Standhaltung: Betroffene Hunde können eine enge Haltung der Hinterbeine einnehmen, die an einen „Hasenhüpfer“ erinnert.
Muskelabbau: Die Muskeln in den Hinterbeinen können aufgrund mangelnder Nutzung zu atrophieren beginnen.
Was sind die ersten Anzeichen von Hüftdysplasie bei Hunden?
Eines der häufigsten Anzeichen ist Hinken oder das Schonen eines oder beider Hinterbeine. Diese Lahmheit kann intermittierend auftreten und sich nach körperlicher Aktivität oder Bewegung verstärken.
Hunde mit Hüftdysplasie können Anzeichen von Steifheit zeigen, insbesondere wenn sie aus einer liegenden Position aufstehen. Sie können auch Schwierigkeiten bei Aktivitäten wie Treppensteigen oder Springen haben.
Wie sitzen Hunde mit Hüftdysplasie?
Hunde mit Hüftdysplasie finden es möglicherweise unangenehm oder schwierig, auf traditionelle Weise zu sitzen, bei der sie ihre Hüften senken und die Hinterbeine unter sich falten. Stattdessen können sie alternative Sitzpositionen einnehmen, die für sie weniger schmerzhaft oder angenehmer sind. Hier sind einige Sitzpositionen, die Hunde mit Hüftdysplasie verwenden können:
Fauler Sitz: In dieser Position sitzt der Hund mit einem oder beiden Hinterbeinen seitlich ausgestreckt, statt unter dem Körper eingeknickt. Das betroffene Hüftgelenk wird in dieser Position oft weniger belastet, was sie für den Hund weniger schmerzhaft macht.
Froschsitz: Einige Hunde mit Hüftdysplasie sitzen mit beiden Hinterbeinen seitlich gespreizt, ähnlich wie ein Frosch. Diese Haltung ermöglicht es ihnen, weniger Druck auf die Hüftgelenke auszuüben.
Seitensitz: Beim Seitensitz sitzt der Hund mit einem angewinkelten Hinterbein, während das andere seitlich ausgestreckt bleibt. Diese Position kann ebenfalls die Belastung der betroffenen Hüfte reduzieren.
Halbliegen: Anstatt zu sitzen, entscheiden sich einige Hunde dafür, teilweise zu liegen, wobei ihr Hinterteil auf einer Seite ruht, während der vordere Teil aufrecht bleibt. Diese Position kann Linderung bei Hüftbeschwerden bieten.
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Es ist wichtig zu verstehen, dass diese alternativen Sitzpositionen von Hunden mit Hüftdysplasie eingenommen werden, um Schmerzen oder Beschwerden zu lindern. Sie sollten nicht versuchen, einen Hund mit Hüftdysplasie in eine traditionelle Sitzposition zu zwingen, da dies für ihn schmerzhaft sein kann.
Was verursacht Hüftdysplasie bei Hunden?
Hüftdysplasie bei Hunden ist eine komplexe und multifaktorielle Erkrankung, bei der sowohl genetische als auch Umweltfaktoren zu ihrer Entwicklung beitragen. Die Hauptfaktoren, die Hüftdysplasie bei Hunden verursachen, sind:
1. Umweltfaktoren
Während Genetik eine bedeutende Rolle spielt, können auch Umweltfaktoren zur Entwicklung und Schwere der Hüftdysplasie beitragen. Zu diesen Faktoren gehören:
Schnelles Wachstum: Hunde, die während der Welpenzeit ein schnelles Wachstum durchlaufen, oft aufgrund von Überfütterung oder einer ungeeigneten Ernährung, können anfälliger für die Entwicklung von Hüftdysplasie sein. Dies gilt insbesondere für große und riesige Rassen.
Übermäßige Bewegung: Überanstrengung und anstrengende Bewegung in jungen Jahren können potenziell zur Hüftdysplasie beitragen, da sie zusätzlichen Stress auf die sich entwickelnden Gelenke ausüben.
Fettleibigkeit: Übergewicht oder Fettleibigkeit können die Symptome der Hüftdysplasie verschlimmern, indem sie zusätzliche Belastung auf die Hüftgelenke ausüben. Gewichtsmanagement ist für Hunde mit Hüftdysplasie entscheidend.
Verletzung: Traumatische Verletzungen oder Stürze, die das Hüftgelenk betreffen, können die Entwicklung von Hüftdysplasie beschleunigen oder bestehende Zustände verschlimmern.
2. Ernährung
Eine richtige Ernährung ist für die Entwicklung gesunder Gelenke und Knochen bei Welpen unerlässlich. Die Fütterung einer ausgewogenen Ernährung, die für die spezifische Lebensphase und Rassegröße eines Hundes konzipiert ist, kann dazu beitragen, das Risiko einer Hüftdysplasie zu verringern.
3. Genetik
Genetik spielt eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung von Hüftdysplasie. Hunde mit einer genetischen Veranlagung entwickeln die Erkrankung eher. Zu den Rassen, die häufig von Hüftdysplasie betroffen sind, gehören große und riesige Rassen wie Labrador Retriever, Deutsche Schäferhunde, Golden Retriever, Rottweiler und Bernhardiner, unter anderem. Sie kann jedoch bei jeder Rasse oder jedem Mischlingshund auftreten.
Wie behandelt man Hüftdysplasie bei Hunden?
Die Behandlung von Hüftdysplasie bei Hunden hängt von der Schwere der Erkrankung sowie vom Alter, der Größe und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Hundes ab. Das Ziel der Behandlung ist es, Schmerzen zu lindern, die Gelenkfunktion zu verbessern und die Lebensqualität des Hundes zu steigern.
1. Medikamente
Ihr Tierarzt kann Medikamente verschreiben, um Schmerzen und Entzündungen im Zusammenhang mit Hüftdysplasie zu behandeln. Zu den gängigen Medikamenten gehören nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) und Schmerzmittel.
Zu den häufigen Wirkstoffen in Medikamenten, die zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen im Zusammenhang mit Hüftdysplasie bei Hunden verschrieben werden, gehören:
Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR):
Carprofen
Deracoxib
Firocoxib
Etodolac
Schmerzmittel (Opioide):
Tramadol
Codein
Hydrocodon
2. Gelenknahrungsergänzungsmittel
Nahrungsergänzungsmittel wie Glucosamin für Hunde und Chondroitinsulfat-Gelenknahrungsergänzungsmittel helfen, die Gelenkgesundheit zu unterstützen und Entzündungen zu reduzieren. Spezielle Diäten, die für die Gelenkgesundheit formuliert wurden, können von Ihrem Tierarzt empfohlen werden. Diese Diäten enthalten typischerweise Inhaltsstoffe wie Omega-3-Fettsäuren (Sardinenöl für Hunde) und Antioxidantien, die helfen können, Entzündungen zu kontrollieren und die Gelenkfunktion zu unterstützen.
3. Chirurgische Optionen
In schweren Fällen von Hüftdysplasie, die nicht gut auf konservative Behandlungen ansprechen, kann eine Operation in Betracht gezogen werden. Zu den chirurgischen Optionen gehören:
Totaler Hüftgelenkersatz (THR): THR ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem das beschädigte Hüftgelenk durch ein künstliches Gelenk ersetzt wird, was eine erhebliche Schmerzlinderung und verbesserte Mobilität bietet.
Femurkopf- und Halsresektion (FHO): Bei der FHO wird der kugelförmige Teil des Hüftgelenks entfernt, sodass die Muskeln ein „falsches“ Gelenk bilden können. Sie wird oft für kleinere Hunde oder solche erwogen, für die THR keine Option ist.
Dreifache Beckenosteotomie (TPO) oder juvenile Pubissymphysiodese (JPS): Dies sind chirurgische Eingriffe, die an jungen Hunden durchgeführt werden, um das Hüftgelenk neu zu positionieren und zu stabilisieren.
4. Physiotherapie und Rehabilitation
Physiotherapeutische Übungen, einschließlich Bewegungsübungen und muskelstärkender Aktivitäten, können dazu beitragen, die Gelenkbeweglichkeit zu verbessern und die umliegenden Muskeln zu stützen. Hydrotherapie (Schwimmen) kann auch für Hunde mit Hüftdysplasie vorteilhaft sein.
Übungen für Hunde mit Hüftdysplasie
Das Trainieren eines Hundes mit Hüftdysplasie erfordert besondere Rücksichtnahme und sollte sorgfältig durchgeführt werden, um Schmerzen und Beschwerden zu minimieren und gleichzeitig Muskelkraft und Gelenkbeweglichkeit zu erhalten. Hier sind einige gelenkschonende Übungen, die Hunden mit Hüftdysplasie zugutekommen können:
Schwimmen: Schwimmen ist eine hervorragende Übung für Hunde mit Hüftdysplasie, da es ein Ganzkörpertraining bietet, ohne übermäßigen Stress auf die Hüftgelenke auszuüben. Es kann helfen, den Muskeltonus zu verbessern, die kardiovaskuläre Fitness zu steigern und Gelenksteifheit zu reduzieren. Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund bei Bedarf eine Schwimmweste trägt.
Spazieren gehen: Kurze, häufige Spaziergänge an der Leine können dazu beitragen, die Gelenkbeweglichkeit zu erhalten und die Muskeln ohne Überanstrengung aktiv zu halten. Vermeiden Sie steile Anstiege und unwegsames Gelände. Wählen Sie ebenes Gelände und kürzere Spaziergänge, wenn Ihr Hund Anzeichen von Müdigkeit oder Unbehagen zeigt.
Unterwasser-Laufband: Falls verfügbar, kann die Unterwasser-Laufbandtherapie kontrollierte Bewegung in einer schwimmenden Umgebung bieten, was die Belastung der Hüftgelenke reduziert und gleichzeitig Muskelstärkung ermöglicht.

Wie trägt man einen Hund mit Hüftdysplasie?
Das Tragen eines Hundes mit Hüftdysplasie erfordert Sorgfalt und Rücksichtnahme, um Beschwerden und weitere Verletzungen zu minimieren. Hüftdysplasie ist eine Erkrankung, bei der sich das Hüftgelenk nicht richtig entwickelt, was zu Instabilität und potenziellen Schmerzen führt. So können Sie einen Hund mit Hüftdysplasie tragen:
Verwenden Sie ein unterstützendes Geschirr
Investieren Sie in ein unterstützendes Geschirr, das für Hunde mit Hüftdysplasie entwickelt wurde. Diese Geschirre haben oft Griffe, die das Heben und Stützen der Hinterhand Ihres Hundes erleichtern. Achten Sie darauf, dass es für Ihren Hund bequem ist und richtig passt.
Vorsichtig heben: Wenn Sie Ihren Hund hochheben, wenden Sie die richtige Technik an, um Ihren Rücken nicht zu überlasten und die Beschwerden Ihres Hundes zu minimieren. So geht’s:
a. Nähern Sie sich Ihrem Hund von der Seite, sodass Sie in dieselbe Richtung schauen.
b. Beugen Sie Ihre Knie und halten Sie Ihren Rücken gerade.
c. Legen Sie einen Arm unter die Brust Ihres Hundes, direkt hinter den Vorderbeinen, und nutzen Sie den anderen Arm, um die Hinterhand zu stützen.
d. Heben Sie Ihren Hund sanft und langsam an und stellen Sie sicher, dass Sie die Hüften und Hinterbeine stützen.

Erwägen Sie einen Rollstuhl
In schweren Fällen von Hüftdysplasie kann Ihr Tierarzt einen Hundemobilitätsrollstuhl empfehlen, um Ihrem Hund zu helfen, sich komfortabel fortzubewegen.

Prävention von Hüftdysplasie beim Deutschen Schäferhund
Bei der Auswahl eines Deutschen Schäferhund-Welpen ist es entscheidend, zunächst einen seriösen Züchter zu wählen, der die Gesundheit seiner Hunde priorisiert. Stellen Sie sicher, dass der Züchter Hüft- und Ellbogenuntersuchungen an seinen Zuchthunden durchführt, um das Risiko zu verringern, Hüftdysplasie-Gene an die Welpen weiterzugeben.
Achten Sie auf Welpen mit einem starken Stammbaum, der Hunde mit guten Hüftwerten und einer Vorgeschichte gesunder Gelenke umfasst. Deutsche Schäferhunde erleben in ihrem ersten Jahr ein schnelles Wachstum, daher ist es wichtig, eine gesunde Gelenkentwicklung zu unterstützen. Entscheiden Sie sich für ein Welpenfutter, das speziell für große Rassen formuliert ist, um deren Wachstumsraten zu kontrollieren.
Vermeiden Sie in den ersten Monaten des Lebens Ihres Welpen übermäßige Bewegung, insbesondere hochbelastende Aktivitäten wie Springen und Laufen auf harten Oberflächen, da sich ihre Gelenke noch entwickeln. Ermutigen Sie stattdessen zu kontrolliertem Spiel und Übungen, die schonend für ihre Gelenke sind, wie Schwimmen und kurze Spaziergänge.
Schließlich sollten Sie erwägen, Gelenknahrungsergänzungsmittel wie Glucosamin und Chondroitin in die Ernährung Ihres Hundes aufzunehmen, insbesondere wenn dies von Ihrem Tierarzt empfohlen wird, um die Gelenkgesundheit und das allgemeine Wohlbefinden weiter zu fördern.
FAQs
In welchem Alter tritt Hüftdysplasie bei Hunden auf?
Hüftdysplasie bei Hunden kann in verschiedenen Altersstufen auftreten, wird aber am häufigsten bei Welpen im Alter von 5 Monaten bis 1 Jahr bemerkt. Symptome können jedoch je nach Schweregrad der Erkrankung und individuellen Faktoren früher oder später auftreten.
In welchem Alter bekommen Deutsche Schäferhunde Hüftdysplasie?
In vielen Fällen machen sich Symptome einer Hüftdysplasie bei Deutschen Schäferhunden in ihrer frühen bis mittleren Erwachsenenphase bemerkbar, typischerweise im Alter von 1 bis 3 Jahren. Einige Hunde können jedoch früher Symptome entwickeln, während andere erst im höheren Alter Anzeichen einer Hüftdysplasie zeigen.
Wie häufig ist Hüftdysplasie bei Deutschen Schäferhunden?
Laut der Animal Orthopaedic Foundation entwickeln 19 Prozent der Deutschen Schäferhunde eine Hüftdysplasie, wobei einige Fälle schwerwiegender sind als andere.
Wie lange leben Deutsche Schäferhunde mit Hüftdysplasie?
Im Durchschnitt können Deutsche Schäferhunde mit Hüftdysplasie etwa 7–10 Jahre alt werden. Mit angemessener Behandlung und Pflege können viele Deutsche Schäferhunde mit Hüftdysplasie ein relativ normales und komfortables Leben führen.
Ist Hüftdysplasie erblich?
Ja, Hüftdysplasie hat eine erbliche Komponente. Sie tritt tendenziell häufiger bei bestimmten Rassen auf, und Hunde mit einer Familiengeschichte von Hüftdysplasie haben ein höheres Risiko, die Erkrankung zu entwickeln.
Ist Hüftdysplasie schmerzhaft für Hunde?
Ja, Hüftdysplasie kann für Hunde schmerzhaft sein. Die Schwere der Schmerzen kann von leichten Beschwerden bis hin zu starken Schmerzen variieren, abhängig vom Grad der Hüftgelenkslaxität und dem Vorliegen sekundärer Veränderungen wie Arthrose. Hunde mit Hüftdysplasie können Anzeichen von Schmerzen wie Hinken, Bewegungsunlust, Lautäußerungen und Verhaltensänderungen zeigen.
Ist Splooting ein Zeichen von Hüftdysplasie?
Splooting ist eine niedliche und lustige Haltung, bei der ein Hund seine Hinterbeine beim Liegen nach hinten ausstreckt. Es ist kein Zeichen von Hüftdysplasie. Viele Hunde splooten ohne jegliche Hüftprobleme. Wenn Ihr Hund jedoch Beschwerden oder Schmerzen in den Hüften hat, vermeidet er möglicherweise das Splooten oder andere Positionen, die die Hüftgelenke belasten.
Wie lange kann ein Hund mit Hüftdysplasie leben?
Hunde mit Hüftdysplasie können bei richtiger Pflege und Behandlung ein erfülltes Leben führen. Die Lebenserwartung eines Hundes mit Hüftdysplasie hängt von mehreren Faktoren ab, darunter die Schwere der Erkrankung, das Alter des Hundes, die Wirksamkeit der Behandlung und sein allgemeiner Gesundheitszustand. Mit angemessener Pflege können viele Hunde mit Hüftdysplasie eine normale Lebensspanne erreichen.
Kann ein Hund von Hüftdysplasie geheilt werden?
Hüftdysplasie ist eine genetische Erkrankung bei Hunden, bei der sich das Hüftgelenk nicht richtig entwickelt, was zu einer fehlerhaften Passform der Hüftknochen in der Gelenkpfanne führt. Sie kann bei betroffenen Hunden Schmerzen, Lahmheit und Arthritis verursachen. Während Hüftdysplasie nicht vollständig geheilt oder rückgängig gemacht werden kann, gibt es mehrere Möglichkeiten, die Lebensqualität von Hunden mit dieser Erkrankung zu verwalten und zu verbessern; bitte beachten Sie die oben genannten Behandlungen.
Fazit
Hüftdysplasie ist eine häufige und schmerzhafte Erkrankung, die viele Hunde betrifft, insbesondere solche mit einer genetischen Veranlagung. Früherkennung, richtige Pflege und vorbeugende Maßnahmen sind der Schlüssel zur Verbesserung der Lebensqualität betroffener Hunde. Wenn Sie vermuten, dass Ihr Hund an Hüftdysplasie leiden könnte, konsultieren Sie einen Tierarzt, um den besten Weg festzustellen und das Wohlbefinden und die Gesundheit Ihres pelzigen Freundes sicherzustellen.
Verwandt: Hüftdysplasie vs. Arthritis bei Hunden
Über den Autor
Isabella Miao, DVM
Tierarzt
Dr. Isabella Miao ist eine mitfühlende und engagierte Tierärztin mit über 10 Jahren Erfahrung in der außergewöhnlichen Versorgung von Haustieren aller Art. Dr. Miao ist auf Präventivmedizin und Notfallversorgung spezialisiert und setzt sich leidenschaftlich für die Förderung der allgemeinen Gesundheit und des Wohlbefindens von Tieren ein. Ihr umfangreiches Wissen, kombiniert mit ihrer einfühlsamen Herangehensweise, hat ihr das Vertrauen und die Bewunderung von Tierhaltern und Kollegen gleichermaßen eingebracht.
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