Hunde
Blutende Hundepfote: Ursachen und Behandlung
Die Pfoten Ihres Hundes können aus verschiedenen Gründen bluten, darunter Schnittwunden, Schürfwunden, Verletzungen durch unwegsames Gelände, Kontakt mit scharfen Gegenständen, Infektionen, Verbrennungen oder der Einwirkung von Reizstoffen.
Von Dr. Isabella Miao
10 min read
Hunde sind für ihre unbändige Energie und ihre Liebe zu Outdoor-Abenteuern bekannt, aber manchmal können diese Abenteuer zu Verletzungen führen, einschließlich blutender Hundepfoten. Ob es sich um einen kleinen Kratzer oder eine ernstere Wunde handelt, es ist wichtig, dass Hundebesitzer wissen, wie sie mit blutenden Pfoten umgehen, die möglichen Ursachen verstehen und Maßnahmen ergreifen, um zukünftige Vorfälle zu verhindern. In diesem Artikel werden wir die häufigsten Ursachen für blutende Hundepfoten, Behandlungsmethoden und vorbeugende Maßnahmen untersuchen, um Ihren pelzigen Freund sicher zu halten.
Warum bluten die Pfoten meines Hundes?
Häufige Ursachen für blutende Hundepfoten:
1. Schnitte und Kratzer
Schnitte und Kratzer an den Pfoten eines Hundes sind häufige Vorkommnisse. Hunde nutzen ihre Pfoten für verschiedene Aktivitäten, darunter Gehen, Laufen, Graben und Erkunden, weshalb sie anfällig für Verletzungen sind, insbesondere wenn sie rauen oder gefährlichen Umgebungen ausgesetzt sind, einschließlich:
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Raues Gelände: Unebene oder felsige Oberflächen können Abschürfungen und Schnitte verursachen.
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Scharfe Gegenstände: Zerbrochenes Glas, Nägel, Metall oder andere scharfe Fremdkörper können zu Verletzungen führen.
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Dornen und Kletten: Pflanzen mit Dornen oder stacheligen Samen können sich in der Pfote eines Hundes festsetzen.
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Begegnungen mit anderen Tieren: Spielerische Interaktionen mit anderen Hunden oder Wildtieren können zu Kratzern oder Bissen an den Pfoten führen.

2. Abgerissene oder gespaltene Krallen
Abgerissene oder gespaltene Krallen sind eine weitere häufige Ursache für Blutungen an den Pfoten eines Hundes. Die Krallen von Hunden können beschädigt werden, wenn sie beim Graben an Gegenständen hängen bleiben oder wenn sie heftig spielen. Dies kann dazu führen, dass eine Kralle teilweise oder vollständig abgerissen wird, was dem Hund Schmerzen und Unbehagen bereitet. Es ist unerlässlich, dass Hundebesitzer die Krallen ihres Hundes regelmäßig kürzen, um ein Überwachsen zu verhindern und das Risiko dieser Art von Verletzung zu verringern. Wenn ein Hund tatsächlich eine abgerissene Kralle erleidet, ist es wichtig, dies umgehend zu behandeln, um Infektionen und weiteres Unbehagen zu vermeiden.
3. Eingewachsene Krallen
Eingewachsene Krallen können für Hunde schmerzhaft sein. Wenn die Krallen eines Hundes zu lang wachsen oder nicht richtig geschnitten werden, können sie sich krümmen und in das weiche Gewebe des Ballens eindringen. Dies kann zu Blutungen, Entzündungen und potenziellen Infektionen führen. Es kann auch Lahmheit und Unbehagen beim Hund verursachen, weshalb es für Tierbesitzer wichtig ist, die Krallen ihres Hundes regelmäßig zu überprüfen und zu schneiden, um das Einwachsen zu verhindern. Falls doch eingewachsene Krallen auftreten, ist es ratsam, tierärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, um das Problem umgehend anzugehen und das Wohlbefinden des Hundes sicherzustellen.
4. Infektionen
Infektionen können bei Hunden zu blutenden Pfoten führen. Bakterielle und Pilzinfektionen können auftreten, wenn die Pfote eines Hundes verletzt, geschnitten oder gekratzt wird, wodurch Krankheitserreger in das Gewebe eindringen können. Diese Infektionen können zu Entzündungen, Rötungen und Eiterbildung führen, was dazu führen kann, dass die Pfote blutet oder Sekret absondert. Es ist wichtig, dass Tierbesitzer auf Anzeichen einer Infektion an den Pfoten ihres Hundes achten, wie z. B. Hinken, übermäßiges Lecken oder Veränderungen im Aussehen der Pfote, und umgehend tierärztliche Hilfe suchen, um die zugrunde liegende Ursache zu diagnostizieren und zu behandeln.
5. Ballenverletzungen
Verletzungen der Pfotenballen sind eine weitere häufige Ursache für Blutungen an den Pfoten eines Hundes. Die Pfotenballen sind empfindlich und können leicht durch verschiedene Umweltfaktoren verletzt werden:
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Extreme Temperaturen: Das Gehen auf glühend heißem Asphalt im Sommer oder eisigen, kalten Oberflächen im Winter kann Verbrennungen oder Erfrierungen an den Pfotenballen verursachen, was möglicherweise zu Blutungen führt.
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Raue Oberflächen: Das Gehen auf rauem Untergrund, wie scharfen Steinen oder Kies, kann Abschürfungen, Schnitte oder Schürfwunden an den Pfotenballen verursachen.
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Chemikalien: Der Kontakt mit bestimmten Chemikalien, wie Streusalz oder Enteiser im Winter, kann für Pfotenballen schädlich sein und zu Reizungen, Rissen oder Blutungen führen.
Was soll ich tun, wenn die Pfote meines Hundes blutet?
Wenn die Blutung minimal ist und Sie sich sicher sind, dass Sie sie zu Hause behandeln können, finden Sie hier einige Tipps:
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Bereich reinigen: Reinigen Sie die blutende Pfote vorsichtig mit einer milden Seifen- und Warmwasserlösung. Dies hilft, Schmutz und Fremdkörper aus der Wunde zu entfernen und verringert das Infektionsrisiko.
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Druck ausüben: Verwenden Sie ein sauberes Tuch oder eine Mullkompresse, um sanften Druck auf die blutende Stelle auszuüben. Dies kann helfen, die Blutung zu stoppen, indem die Gerinnung gefördert wird. Halten Sie den Druck einige Minuten lang aufrecht.
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Wunde verbinden: Sobald die Blutung gestoppt ist oder deutlich nachgelassen hat, können Sie die verletzte Pfote locker mit einer sterilen Mullkompresse oder einem Verband umwickeln. Achten Sie darauf, ihn nicht zu fest zu wickeln, da dies die Durchblutung beeinträchtigen kann.
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Überwachen und neu verbinden: Überprüfen Sie die Wunde täglich auf Anzeichen einer Infektion, wie Schwellungen, Rötungen oder Eiter. Verbinden Sie die Pfote bei Bedarf neu, insbesondere wenn der Verband verschmutzt oder nass wird.

Sollte ich meinen Hund seine blutende Pfote lecken lassen?
Es ist im Allgemeinen nicht ratsam, Ihrem Hund zu erlauben, eine blutende Pfote oder eine offene Wunde zu lecken. Obwohl der Speichel eines Hundes einige natürliche antibakterielle Eigenschaften enthält, gibt es mehrere Gründe, vom Lecken abzuraten:
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Einschleppung von Bakterien: Das Maul eines Hundes ist nicht völlig steril, und sein Speichel kann Bakterien in die Wunde einbringen, was möglicherweise zu einer Infektion führt.
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Verlängerte Heilung: Übermäßiges Lecken kann die Wunde reizen und den Heilungsprozess verlangsamen. Die ständige Feuchtigkeit und Reibung durch das Lecken können die Bildung eines Schorfs und die natürliche Heilung des Gewebes behindern.
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Aufnahme schädlicher Substanzen: Wenn Ihr Hund seine Pfote übermäßig leckt, kann er Substanzen aus der Wunde oder Chemikalien bzw. Verunreinigungen auf seiner Pfote aufnehmen, was schädlich sein kann.
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Verstärkung von Schmerzen: Lecken kann schmerzhaft sein, besonders wenn die Wunde empfindlich ist. Es kann Ihrem Hund Unbehagen und Stress verursachen.
Um zu verhindern, dass Ihr Hund seine blutende Pfote leckt, können Sie einen Elisabethanischen Halskragen, allgemein als „Trichter“ bezeichnet, verwenden. Dieser Kragen verhindert, dass Ihr Hund mit seinem Maul an die Wunde gelangt. Stellen Sie sicher, dass der Kragen richtig sitzt und für Ihren Hund angenehm zu tragen ist.
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Puainta® Schutztrichter / Elisabethanischer Halskragen für Haustiere Kratzen und Beißen stoppen; Lecken verhindern; einfaches Baden |
Wann sollte man zum Tierarzt gehen?
Hier sind einige spezifische Situationen, in denen Sie unbedingt tierärztliche Hilfe suchen sollten:
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Wenn die Blutung stark ist, nach mehrminütigem Druckausüben nicht aufhört oder pulsiert, handelt es sich um einen Notfall.
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Wenn die Verletzung tief zu sein scheint und sichtbare Muskeln, Knochen oder Sehnen betroffen sind, erfordert dies eine professionelle Beurteilung und Behandlung.
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Wenn Sie vermuten, dass sich ein Fremdkörper in der Pfote Ihres Hundes befindet, wie ein Splitter, eine Glasscherbe oder ein Dorn, sollte dieser von einem Tierarzt entfernt werden, um Infektionen oder Komplikationen zu vermeiden.
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Wenn Sie Anzeichen einer Infektion bemerken, wie zunehmende Rötung, Schwellung, Wärme oder Ausfluss (insbesondere wenn dieser grünlich wird oder übel riecht).
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Anhaltendes Hinken oder Schmerzen
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Lethargie, Appetitlosigkeit oder Verhaltensänderungen nach der Verletzung.

Wie würde ein Tierarzt Blutungen bei Hunden behandeln?
Wenn die Blutung schwerwiegend ist, konzentriert sich der Tierarzt darauf, den Zustand des Hundes zu stabilisieren. Dies kann das direkte Ausüben von Druck auf die blutende Stelle, die Verwendung von blutstillenden Mitteln oder die Verabreichung von intravenösen Flüssigkeiten beinhalten, falls sich der Hund in einem Schockzustand befindet.
Um die Blutung zu stoppen, kann der Tierarzt verschiedene Methoden anwenden, wie z. B.:
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Direkter Druck: Festes Drücken mit steriler Gaze oder Verbänden.
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Blutstillende Mittel: Topische Mittel oder Medikamente, die die Blutgerinnung fördern.
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Nähte oder Klammern: Wenn die Wunde tief oder umfangreich ist, können Stiche oder Klammern erforderlich sein, um das Gewebe zu schließen und die Blutung zu stoppen.
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Kauterisation: In einigen Fällen kann ein Tierarzt ein Kauterisationsinstrument verwenden, um Blutgefäße zu versiegeln.
Schmerzmanagement
Wenn der Hund Schmerzen hat, kann der Tierarzt schmerzlindernde Medikamente verschreiben, um den Hund während des Heilungsprozesses komfortabel zu halten. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR):
Diese werden häufig zur Schmerzbehandlung bei Hunden eingesetzt und können Schmerzen und Entzündungen lindern. Häufige NSAR für Hunde sind:
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Carprofen
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Deracoxib
Antibiotika
Wenn ein Infektionsrisiko besteht, insbesondere bei tieferen Wunden oder Stichverletzungen, kann der Tierarzt Antibiotika verschreiben, um Infektionen vorzubeugen oder zu behandeln. Häufig in der Veterinärmedizin verwendete Antibiotika sind:
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Amoxicillin
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Clavulanat (oft kombiniert mit Amoxicillin)
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Cephalexin
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Clindamycin
Topische Behandlungen
Antibakterielle Sprays oder Salben können auf die Wunde aufgetragen werden, um Infektionen vorzubeugen und die Heilung zu fördern. Diese Produkte können helfen, den Bereich sauber zu halten und das Risiko von Komplikationen zu verringern.
Wundversorgung
Der Tierarzt wird einen geeigneten Wundverband anlegen, der sterile Gaze, Bandagen oder andere spezielle Materialien umfassen kann, um die Wunde zu schützen und die Heilung zu fördern.

Vorbeugende Maßnahmen
Der Tierarzt kann Maßnahmen empfehlen, um das Lecken oder Beißen der Wunde zu verhindern, wie z. B. die Verwendung eines Elisabethanischen Halskragens (Trichter) oder eines speziellen Verbands.
Wie lange dauert die Heilung von Pfotenballen?
Die Heilungszeit von Pfotenballenverletzungen variiert je nach Schweregrad. Oberflächliche Schnitte und Abschürfungen, die typischerweise die äußeren Schichten betreffen, heilen oft schnell, normalerweise innerhalb weniger Tage bis zu einer Woche, und erfordern möglicherweise keine extensive Behandlung. Tiefere Schnitte, Stichwunden oder Verletzungen, die mehrere Schichten des Pfotenballens betreffen, können länger zur Heilung benötigen, von einer Woche bis zu mehreren Wochen oder in einigen Fällen sogar noch länger. Andererseits können Verletzungen wie Frakturen, schwere Risswunden oder solche, die tieferes Gewebe betreffen, mehrere Wochen bis Monate für eine vollständige Heilung benötigen. Diese schweren Verletzungen erfordern oft chirurgische Eingriffe und eine umfassendere Pflege für eine ordnungsgemäße Genesung.
Warum sind gesunde Pfotenballen so wichtig?
Gesunde Pfotenballen sind aus mehreren Gründen entscheidend für das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität eines Hundes:
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Gewichtsunterstützung: Pfotenballen bieten Unterstützung und Polsterung, sodass Hunde ihr Körpergewicht bequem tragen können. Gesunde Ballen verteilen das Gewicht gleichmäßig und reduzieren die Belastung von Gelenken und Knochen, was besonders wichtig ist, um Mobilität, Agilität und Komfort zu erhalten, insbesondere bei aktiven oder Arbeitshunden.
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Stoßdämpfung: Die Ballen wirken als Stoßdämpfer und reduzieren die Auswirkungen jedes Schrittes auf die Gelenke, Knochen und andere Gewebe des Hundes. Dies ist entscheidend für die Vorbeugung von Verletzungen und gelenkbezogenen Problemen, insbesondere bei Hunden, die körperlich aktiv sind.
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Traktion: Gesunde Ballen bieten die notwendige Traktion, die es Hunden ermöglicht, sicher auf verschiedenen Oberflächen zu gehen, zu laufen und zu spielen. Dies ist unerlässlich, um Ausrutschen, Stürze und Verletzungen zu vermeiden, insbesondere auf rutschigem oder unebenem Gelände.
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Schutz: Pfotenballen schützen das darunterliegende Gewebe vor Umwelteinflüssen wie extremen Temperaturen, rauen Oberflächen und scharfen Gegenständen. Sie dienen als Barriere gegen Verletzungen, Infektionen und Reizstoffe und tragen so zur Erhaltung der allgemeinen Gesundheit des Hundes bei.
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Thermoregulation: Pfotenballen helfen bei der Regulierung der Körpertemperatur eines Hundes. Sie verfügen über Schweißdrüsen, die Feuchtigkeit abgeben und so bei heißem Wetter zur Kühlung beitragen. Umgekehrt können sie bei kaltem Wetter helfen, die Pfoten zu isolieren und die Körperwärme zu bewahren.
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Sensorische Funktionen: Pfotenballen sind empfindlich und enthalten Tastrezeptoren. Sie liefern Hunden wertvolle sensorische Informationen über ihre Umgebung, was bei der Navigation und Erkundung hilft.
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Gleichgewicht und Stabilität: Gesunde Pfotenballen tragen zum Gleichgewicht und zur Stabilität eines Hundes bei, was für die Koordination und die Vorbeugung von Verletzungen unerlässlich ist, insbesondere bei älteren oder in ihrer Mobilität eingeschränkten Hunden.
Fazit
Blutende Hundepfoten können beunruhigend sein, aber mit dem richtigen Wissen und der richtigen Pflege können Sie kleinere Verletzungen effektiv behandeln und Schritte unternehmen, um sie in Zukunft zu verhindern. Denken Sie daran, dass schwerere Verletzungen sofortige tierärztliche Aufmerksamkeit erfordern können. Priorisieren Sie daher immer das Wohlbefinden Ihres Hundes und konsultieren Sie im Zweifelsfall Ihren Tierarzt. Indem Sie proaktiv und aufmerksam sind, können Sie dazu beitragen, dass Ihr pelziger Begleiter ein sicheres und glückliches Leben mit gesunden Pfoten genießt.
Über den Autor
Isabella Miao, DVM
Tierarzt
Dr. Isabella Miao ist eine mitfühlende und engagierte Tierärztin mit über 10 Jahren Erfahrung in der außergewöhnlichen Versorgung von Haustieren aller Art. Dr. Miao ist auf Präventivmedizin und Notfallversorgung spezialisiert und setzt sich leidenschaftlich für die Förderung der allgemeinen Gesundheit und des Wohlbefindens von Tieren ein. Ihr umfangreiches Wissen, kombiniert mit ihrer einfühlsamen Herangehensweise, hat ihr das Vertrauen und die Bewunderung von Tierhaltern und Kollegen gleichermaßen eingebracht.
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