Anfälle bei Katzen verstehen: Ursachen, Symptome und Behandlung

Katzen können, wie Menschen, Anfälle erleiden, was sowohl für Katzengefährten als auch für ihre Besitzer eine beängstigende und besorgniserregende Erfahrung sein kann. Krampfanfälle sind krankhafte, unkontrollierte elektrische Störungen im Gehirn, die zu einer Vielzahl von Symptomen führen können. In diesem umfassenden Artikel tauchen wir in die Welt der Anfälle bei Katzen ein und untersuchen deren Ursachen, Symptome, Diagnose und verfügbare Behandlungen.
Was sind Anfälle?
Krampfanfälle, auch als Krämpfe oder Anfälle bekannt, treten auf, wenn es zu einem plötzlichen und abnormalen Anstieg der elektrischen Aktivität im Gehirn kommt. Dieser Anstieg stört die normale Funktion des Gehirns, was zu einer Vielzahl von körperlichen und Verhaltenssymptomen führt. Anfälle können ein einmaliges Ereignis oder ein wiederkehrendes Problem sein, und sie können in ihrer Schwere von leicht bis schwer reichen.
Arten von Anfällen bei Katzen
Es gibt verschiedene Arten von Anfällen, die Katzen betreffen können, darunter:
1. Generalisierte Anfälle: Diese Anfälle betreffen das gesamte Gehirn und führen oft zu unwillkürlichen Muskelkontraktionen, Bewusstlosigkeit und Krämpfen.
2. Partielle Beschlagnahmungen: Diese auch als fokale Anfälle bezeichneten Anfälle betreffen nur einen bestimmten Bereich des Gehirns. Katzen können lokalisierte Symptome wie Zuckungen oder sich wiederholende Bewegungen in einem Teil ihres Körpers zeigen.
3. Cluster-Beschlagnahmungen: Bei Cluster-Anfällen handelt es sich um mehrere Anfälle, die in kurzer Zeit auftreten, in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
4. Status Epilepticus: Dies ist eine seltene, aber schwere Form von Anfällen, bei denen die Katze anhaltende, kontinuierliche Anfälle erleidet, ohne das Bewusstsein wiederzuerlangen. Es handelt sich um einen medizinischen Notfall, der sofortige Aufmerksamkeit erfordert.
Wie sieht ein Katzenanfall aus?
Ein Anfall bei Katzen beinhaltet typischerweise einen plötzlichen und abnormalen Anstieg der elektrischen Aktivität im Gehirn, was zu verschiedenen beobachtbaren Anzeichen führt. Häufige Merkmale eines Katzenanfalls sind:
- Muskelzuckungen und Krämpfe: Bei Katzen kann es zu unwillkürlichen Muskelkontraktionen kommen, die dazu führen, dass sich ihr Körper versteift und zuckt. Diese Krämpfe können leicht bis schwer sein.
- Bewusstlosigkeit: Während eines Anfalls verliert eine Katze oft das Bewusstsein und scheint nicht mehr ansprechbar zu sein.
- Übermäßiger Speichelfluss: Greifende Katzen können sabbern oder Schaum vor dem Maul haben, weil sie nicht richtig schlucken können.
- Paddelbewegungen: Einige Katzen zeigen während eines Anfalls Paddel- oder Tretbewegungen mit ihren Beinen.
- Vokalisation: Katzen können während eines Anfalls jaulen, miauen oder andere Lautäußerungen von sich geben.
- Inkontinenz: Verlust der Blasen- oder Darmkontrolle kann während eines Anfalls auftreten.
- Erweiterte Pupillen: Die Pupillen der Katze können während eines Anfalls erweitert (vergrößert) erscheinen.
- Verändertes Verhalten: Nach einem Anfall können Katzen desorientiert oder verwirrt erscheinen.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Schwere und Dauer der Anfälle variieren können und bei einigen Katzen unterschiedliche Kombinationen dieser Symptome auftreten können. Krampfanfälle können sowohl für die Katze als auch für ihren Besitzer belastend sein, und es ist wichtig, einen Tierarzt aufzusuchen, wenn Ihre Katze Anfälle hat.
Krampfanfälle bei Katzen VS. Epilepsie bei Katzen
Krampfanfälle bei Katzen und Epilepsie bei Katzen sind verwandte, aber unterschiedliche Konzepte im Bereich der Katzengesundheit.
Krampfanfälle bei Katzen:
Krampfanfälle beziehen sich im Allgemeinen auf den plötzlichen und abnormalen Anstieg der elektrischen Aktivität im Gehirn, der zu einer Vielzahl von körperlichen und Verhaltenssymptomen führt. Krampfanfälle können durch verschiedene Faktoren wie Stoffwechselstörungen, Infektionen, Toxine, Traumata und Hirntumoren verursacht werden. Wenn eine Katze aufgrund einer dieser zugrunde liegenden Ursachen einen Anfall erleidet, wird dies als "Anfall bei Katzen" bezeichnet. Bei diesen Anfällen kann es sich um isolierte Ereignisse oder sporadische Ereignisse handeln, die mit dem spezifischen Auslöser zusammenhängen.
Epilepsie bei Katzen:
Epilepsie ist eine neurologische Erkrankung, die durch wiederkehrende Anfälle ohne erkennbare Ursache gekennzeichnet ist. Wenn bei einer Katze Epilepsie diagnostiziert wird, bedeutet dies, dass sie regelmäßig Anfälle hat und die Ursache unbekannt bleibt, oft als "idiopathische Epilepsie" bezeichnet. Es wird angenommen, dass es eine genetische Komponente hat und in der Regel eine fortlaufende Behandlung mit krampflösenden Medikamenten erfordert, um die Häufigkeit und Schwere der Anfälle zu bewältigen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Krampfanfälle bei Katzen ein Symptom für verschiedene zugrunde liegende Probleme sein können, während sich Epilepsie speziell auf wiederkehrende Anfälle unbekannter Ursache bei Katzen bezieht. Die richtige Diagnose und Behandlung sind für beide Erkrankungen unerlässlich, um das Wohlbefinden der betroffenen Katzen zu gewährleisten.
Häufige Ursachen für Katzenanfälle
Das Verständnis der zugrunde liegenden Ursachen von Krampfanfällen bei Katzen ist entscheidend für eine effektive Diagnose und Behandlung. Während die genaue Ursache manchmal unbekannt bleibt, sind hier einige häufige Auslöser und Zustände im Zusammenhang mit Katzenanfällen:
1. Epilepsie:
Epilepsie ist eine neurologische Erkrankung, die durch wiederkehrende Anfälle gekennzeichnet ist. Während die genaue Ursache der Epilepsie bei Katzen oft unbekannt ist (als idiopathische Epilepsie bezeichnet), wird angenommen, dass sie eine genetische Komponente hat.
2. Stoffwechselstörungen:
Verschiedene Stoffwechselstörungen können bei Katzen zu Krampfanfällen führen. Dazu gehören Lebererkrankungen, Nierenerkrankungen und niedriger Blutzucker (Hypoglykämie). Metabolische Ungleichgewichte stören die Gehirnfunktion und können Anfälle auslösen.
3. Giftige Substanzen:
Die Einnahme von giftigen Substanzen kann zu Krampfanfällen führen. Zu den häufigen Giftstoffen, die Katzen betreffen, gehören Frostschutzmittel, bestimmte Pflanzen (z. B. Lilien) und Haushaltschemikalien. Bewahren Sie diese Gegenstände immer außerhalb der Reichweite Ihres Katzenfreundes auf.
4. Trauma:
Kopfverletzungen oder Traumata des Gehirns können Krampfanfälle verursachen. Dies kann durch Unfälle, Stürze oder andere körperliche Verletzungen verursacht werden.
5. Infektionen:
Infektionen, die das Gehirn betreffen, wie Enzephalitis oder Meningitis, können Anfälle auslösen. Diese Infektionen können viraler, bakterieller oder pilzlicher Natur sein.
6. Hirntumoren:
Hirntumoren können die normale Gehirnfunktion stören und zu Krampfanfällen führen. Sie können gutartig oder bösartig sein und erfordern oft eine diagnostische Bildgebung zur Erkennung.
7. Idiopathische vestibuläre Erkrankung:
Diese Erkrankung betrifft das Innenohr und kann bei einigen Katzen Gleichgewichtsprobleme und Krampfanfälle verursachen. Es handelt sich in der Regel um eine selbstlimitierende Erkrankung, die von selbst abklingen kann.
8. Genetik:
Bestimmte Katzenrassen, wie z. B. Siamkatzen und Burmakatzen, können eine genetische Veranlagung für Krampfanfälle haben. Zuchtpraktiken können die Prävalenz dieser Erkrankung bei bestimmten Rassen beeinflussen.
Erkennen von Symptomen von Anfällen bei Katzen

Krampfanfälle bei Katzen können sich auf verschiedene Weise manifestieren, so dass sie manchmal schwer zu identifizieren sind. Es ist wichtig, sich der folgenden häufigen Symptome bewusst zu sein:
1. Krämpfe: Dies sind unwillkürliche Muskelkontraktionen, die dazu führen können, dass sich der Körper Ihrer Katze versteift und zuckt.
2. Bewusstlosigkeit: Katzen, die Anfälle erleiden, verlieren während der Episode oft das Bewusstsein.
3. Übermäßiger Speichelfluss: Katzen, die sich festhalten, können aufgrund der Unfähigkeit, richtig zu schlucken, übermäßig sabbern.
4. Paddelbewegungen: Einige Katzen zeigen während eines Anfalls Paddel- oder Tretbewegungen mit ihren Beinen.
5. Lautäußerungen: Katzen können während eines Anfalls jaulen, miauen oder andere Lautäußerungen von sich geben.
6. Inkontinenz: Während eines Anfalls kann es zu einem Verlust der Blasen- oder Darmkontrolle kommen.
7. Erweiterte Pupillen: Die Pupillen der Katze können während eines Anfalls erweitert (vergrößert) erscheinen.
8. Verändertes Verhalten: Nach einem Anfall können Katzen Orientierungslosigkeit oder Verwirrung zeigen.
Anfälle können unterschiedlich lange dauern, wobei einige nur wenige Sekunden dauern, während andere mehrere Minuten andauern können. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Katze während und nach einem Anfall genau überwachen und bei Bedarf einen Tierarzt aufsuchen.
Enthüllung von leichten Symptomen von Katzenanfällen: Ergreifen Sie frühzeitig Maßnahmen
Leichte Symptome von Anfällen bei Katzen können variieren, aber sie beinhalten oft subtile Anzeichen, die möglicherweise nicht sofort wahrnehmbar sind. Einige leichte Anfallssymptome bei Katzen können sein:
- Kurze Perioden veränderten Verhaltens: Katzen können kurzzeitig verwirrt oder desorientiert sein. Sie können "abstandig" oder benommen erscheinen.
- Zuckungen oder Muskelzittern: Leichte Anfälle können mit leichten Muskelzuckungen einhergehen, insbesondere im Gesicht oder in den Gliedmaßen.
- Starren oder Auf- und Abgehen: Katzen können ungewöhnliche Verhaltensweisen zeigen, wie z. B. ausdruckslos ins Leere starren oder im Kreis auf und ab gehen.
- Lecken oder Kauen: Einige Katzen machen während eines leichten Anfalls wiederholte Lecken- oder Kaubewegungen.
- Lautäußerungen: Katzen können tiefe, ungewöhnliche Lautäußerungen von sich geben, wie z. B. Miauen oder Jaulen.
- Vorübergehender Bewusstseinsverlust: Katzen können kurzzeitig das Bewusstsein für ihre Umgebung verlieren.
Leichte Anfälle können schwer zu erkennen sein, da sie oft nur wenige Sekunden dauern und möglicherweise keine dramatischen körperlichen Bewegungen beinhalten. Jedes ungewöhnliche oder sich wiederholende Verhalten sollte jedoch einem Tierarzt zur Beurteilung gemeldet werden, da selbst leichte Anfälle auf zugrunde liegende Gesundheitsprobleme hinweisen können, die Aufmerksamkeit und eine mögliche Behandlung erfordern.
Diagnose von Anfällen bei Katzen
Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Katze einen Anfall hatte, ist es wichtig, dass Sie umgehend einen Tierarzt konsultieren. Die Diagnose der zugrunde liegenden Ursache der Anfälle umfasst in der Regel eine Kombination der folgenden:
1. Körperliche Untersuchung: Ihr Tierarzt wird eine gründliche körperliche Untersuchung durchführen, um unmittelbare gesundheitliche Bedenken auszuschließen und den Gesamtzustand Ihrer Katze zu beurteilen.
2. Blutuntersuchungen: Blutuntersuchungen können helfen, Stoffwechselanomalien, Infektionen und andere mögliche Ursachen für Anfälle zu identifizieren.
3. Bildgebende Untersuchungen: In einigen Fällen kann Ihr Tierarzt bildgebende Untersuchungen wie Röntgen-, Ultraschall- oder MRT-Scans empfehlen, um das Gehirn zu beurteilen und strukturelle Anomalien wie Tumore auszuschließen.
4. Neurologische Untersuchung: Eine neurologische Untersuchung kann helfen, festzustellen, ob es spezifische neurologische Defizite oder Anomalien in den Reflexen und der Koordination Ihrer Katze gibt.
5. Anamnese und Beobachtung: Eine detaillierte Anamnese der Anfälle Ihrer Katze, einschließlich ihrer Häufigkeit, Dauer und etwaiger auslösender Ereignisse, kann bei der Diagnose hilfreich sein.
Was soll ich tun, wenn meine Katze einen Anfall hat?
Wenn Ihre Katze einen Anfall hat, kann das eine belastende Erfahrung sein, aber es ist wichtig, ruhig zu bleiben und die folgenden Schritte zu unternehmen:
1. Sicherheit gewährleisten: Räumen Sie den Bereich um Ihre Katze herum, um Verletzungen zu vermeiden. Entfernen Sie alle scharfen oder gefährlichen Gegenstände in der Nähe.
2. Behalten Sie die Zeit im Auge: Notieren Sie sich den Zeitpunkt des Beginns des Anfalls, da Anfälle in der Regel nur von kurzer Dauer andauern. Wenn der Anfall länger als ein paar Minuten anhält, suchen Sie sofort einen Tierarzt auf.
3. Nicht berühren: Vermeiden Sie es, Ihre Katze während des Anfalls zu berühren, da Sie aufgrund ihrer mangelnden Kontrolle versehentlich gekratzt oder gebissen werden können.
4. Dimmen Sie das Licht: Reduzieren Sie Umweltreize, indem Sie das Licht dimmen und den Bereich ruhig halten.
5. Schützen Sie den Kopf: Legen Sie vorsichtig ein weiches Handtuch oder Kissen unter den Kopf Ihrer Katze, um Kopfverletzungen zu vermeiden.
6. Nehmen Sie nichts in den Mund: Versuchen Sie nicht, Ihrer Katze etwas in den Mund zu stecken, da dies zu Verletzungen führen kann.
7. Bleiben Sie ruhig: Sprich mit deiner Katze in beruhigenden Tönen, um sie zu beruhigen, sobald der Anfall vorbei ist.
8. Wenden Sie sich an Ihren Tierarzt: Wenden Sie sich nach Beendigung des Anfalls an Ihren Tierarzt, um die Episode zu melden und mögliche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen.
Es ist wichtig, dass Ihre Katze von einem Tierarzt untersucht wird, um die zugrunde liegende Ursache des Anfalls zu ermitteln und einen geeigneten Behandlungsplan zu erstellen. Krampfanfälle können durch verschiedene Faktoren verursacht werden, und die richtige Diagnose und Behandlung sind für das Wohlbefinden Ihrer Katze unerlässlich.
Behandlung von Anfällen bei Katzen
Der Behandlungsansatz für Anfälle bei Katzen hängt von der zugrunde liegenden Ursache sowie der Häufigkeit und Schwere der Anfälle ab. Hier sind einige gängige Behandlungsmöglichkeiten:
1. Antikonvulsiva Medikamente:
Antikonvulsiva werden Katzen mit wiederkehrenden Anfällen häufig verschrieben. Zu den häufig verwendeten Medikamenten gehören Phenobarbital und Kaliumbromid. Diese Medikamente helfen, die Häufigkeit und Schwere von Anfällen zu reduzieren, erfordern jedoch möglicherweise eine regelmäßige Überwachung, um die Dosierung anzupassen.
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2. Behandlung von Grunderkrankungen:
Wenn die Anfälle durch eine Grunderkrankung verursacht werden, wie z. B. eine Stoffwechselstörung oder eine Infektion, ist die Behandlung dieser Erkrankung unerlässlich. Dies kann Medikamente, Ernährungsumstellungen oder andere Therapien beinhalten.
3. Vermeiden von Auslösern:
Wenn die Anfälle durch bestimmte Substanzen oder Situationen wie Toxine oder Stress ausgelöst werden, ist es wichtig, Maßnahmen zu ergreifen, um eine Exposition gegenüber diesen Auslösern zu verhindern.
4. Unterstützende Pflege:
Sorgen Sie während und nach einem Anfall für eine sichere und ruhige Umgebung für Ihre Katze. Stellen Sie sicher, dass sie sich nicht selbst verletzen können, und vermeiden Sie es, sie anzufassen, bis sie sich vollständig erholt haben.
5. Notfallbehandlung:
Bei Status epilepticus oder schweren Anfällen ist eine sofortige tierärztliche Versorgung erforderlich. Die Notfallbehandlung kann intravenöse Medikamente umfassen, um die Anfälle zu stoppen.
Es ist wichtig zu beachten, dass Antikonvulsiva Nebenwirkungen haben können und ihre Wirksamkeit von Katze zu Katze variieren kann. Eine enge Zusammenarbeit mit einem Tierarzt ist unerlässlich, um das Ansprechen Ihrer Katze auf die Behandlung zu überwachen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.
Katzenfutter, das Krampfanfälle verursacht: Vermeiden Sie tägliche Risiken
Bestimmtes Katzenfutter, das giftige Inhaltsstoffe oder Kontaminanten enthält, kann bei Katzen zu Krampfanfällen führen. Zum Beispiel können Lebensmittel, die mit von Schimmelpilzen produzierten Mykotoxinen kontaminiert sind oder schädliche Chemikalien enthalten, neurologische Probleme auslösen. Darüber hinaus können einige Katzen bestimmte Nahrungsmittelempfindlichkeiten oder Allergien haben, die zu Krampfanfällen führen können. Um das Wohlbefinden Ihrer Katze zu gewährleisten, stellen Sie ein hochwertiges, ausgewogenes Katzenfutter bereit, das frei von bekannten Giftstoffen ist, und konsultieren Sie Ihren Tierarzt, wenn Sie Ernährungsprobleme als Ursache für Anfälle vermuten.
Wann sollte man eine Katze mit Anfällen einschläfern?
Die Entscheidung, wann eine Katze mit Anfällen eingeschläfert werden soll, ist eine schwierige und sehr individuelle Entscheidung, die in Absprache mit einem Tierarzt getroffen werden sollte. Mehrere Faktoren sollten berücksichtigt werden:
- Häufigkeit und Schwere der Anfälle: Wenn Anfälle trotz medizinischer Behandlung häufig und schwerwiegend sind, können sie die Lebensqualität und das Wohlbefinden einer Katze erheblich beeinträchtigen.
- Zugrunde liegende Ursache: Wenn die zugrunde liegende Ursache der Anfälle eine schwere und nicht behandelbare Erkrankung ist, wie z. B. ein inoperabler Hirntumor, kann eine Euthanasie in Betracht gezogen werden, wenn das Leiden der Katze den potenziellen Nutzen einer weiteren Behandlung überwiegt.
- Ansprechen auf die Behandlung: Wenn Antikonvulsiva unwirksam sind oder schwere Nebenwirkungen verursachen, kann die Lebensqualität der Katze beeinträchtigt werden.
- Allgemeine Gesundheit: Berücksichtigen Sie den allgemeinen Gesundheitszustand der Katze und ob andere Erkrankungen vorliegen, da dies die Entscheidung beeinflussen kann.
- Auswirkungen auf das tägliche Leben: Beurteilen Sie, wie sich Krampfanfälle auf die Fähigkeit der Katze auswirken, zu fressen, zu trinken, sich zu bewegen und mit ihrer Umgebung und mit Ihnen zu interagieren.
Letztendlich sollte die Entscheidung, eine Katze mit Anfällen einzuschläfern, dem Komfort und der Lebensqualität der Katze Vorrang einräumen. Besprechen Sie Ihre Bedenken und Optionen mit Ihrem Tierarzt, der Sie auf der Grundlage der spezifischen Situation Ihrer Katze beraten kann.
Zusammenleben mit einer anfallsanfälligen Katze
Die Pflege einer Katze mit Anfällen kann eine Herausforderung sein, aber mit der richtigen Unterstützung und den richtigen Managementstrategien können Sie dazu beitragen, ihre Lebensqualität zu verbessern. Hier sind einige Tipps für das Zusammenleben mit einer anfallsanfälligen Katze:
1. Medikationsmanagement:
Befolgen Sie die Anweisungen Ihres Tierarztes zur konsequenten Verabreichung von Antikonvulsiva. Führen Sie ein Protokoll über die Anfallsepisoden, um deren Häufigkeit und Schwere zu verfolgen.
2. Sicherheit bei Beschlagnahmen:
Schaffen Sie eine sichere Umgebung für Ihre Katze, indem Sie potenzielle Gefahren beseitigen und sicherstellen, dass sie während eines Anfalls keinen Zugang zu Giftstoffen oder gefährlichen Gegenständen hat.
3. Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen:
Vereinbaren Sie regelmäßige Kontrolluntersuchungen mit Ihrem Tierarzt, um den allgemeinen Gesundheitszustand Ihrer Katze und die Wirksamkeit ihres Behandlungsplans zu überwachen.
4. Emotionale Unterstützung:
Krampfanfälle können sowohl für Sie als auch für Ihre Katze stressig sein. Emotionale Unterstützung und eine ruhige, beruhigende Umgebung können dazu beitragen, Stress für Ihre Katze zu reduzieren.
5. Diät und Ernährung:
Besprich die Ernährung deiner Katze mit deinem Tierarzt. In einigen Fällen können Ernährungsumstellungen empfohlen werden, um die allgemeine Gesundheit zu unterstützen und möglicherweise die Häufigkeit von Anfällen zu reduzieren.
Empfohlene Ergänzung für Katzen mit Anfällen:
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Antioxidantien: Einige Antioxidantien wie Vitamin E und Selen können in bestimmten Fällen von Vorteil sein.
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Fischöl: Omega-3-Fettsäuren In Fischöl enthalten, kann entzündungshemmende Eigenschaften haben, die möglicherweise zur neurologischen Gesundheit beitragen könnten.
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Vitamine des B-Komplexes: Vitamin B6 und andere Vitamine des B-Komplexes werden manchmal empfohlen, um die Nervenfunktion zu unterstützen.
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Taurin: Katzen benötigen einen ausreichenden Gehalt an Taurin in ihrer Ernährung, und ein Mangel kann zu Krampfanfällen führen. Stellen Sie sicher, dass das Futter Ihrer Katze einen angemessenen Gehalt an Taurin enthält.
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Ketogene Ernährung: In einigen Fällen kann eine ketogene Diät (fettreich, kohlenhydratarm) verschrieben werden, da berichtet wurde, dass sie bei einigen epileptischen Katzen die Anfallshäufigkeit reduziert.
Schlussfolgerung

Krampfanfälle bei Katzen sind eine komplexe und oft belastende Erkrankung, aber sie können mit der richtigen Diagnose und Behandlung behandelt werden. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Katze einen Anfall hatte oder wenn sie in der Vergangenheit Anfälle hatte, ist es wichtig, einen Tierarzt zu konsultieren, um eine gründliche Untersuchung und angemessene Versorgung zu erhalten. Indem Sie eng mit Ihrem Tierarzt zusammenarbeiten und die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen treffen, können Sie Ihrer Katze helfen, trotz dieser schwierigen Erkrankung ein glückliches und erfülltes Leben zu führen.

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