Blähungen bei Hunden verstehen

Blähungen, offiziell als Magendilatation-Volvulus (GDV) bekannt, sind eine schwerwiegende und potenziell lebensbedrohliche Erkrankung, die häufig Hunde betrifft, insbesondere größere Rassen mit tiefer Brust. Dieser Artikel zielt darauf ab, ein umfassendes Verständnis von Blähungen zu vermitteln und seine Ursachen, Symptome, Risikofaktoren und Behandlungsmöglichkeiten abzudecken.
Was ist Blähungen bei Hunden?
Magenerweiterung-Volvulus ist eine Erkrankung, bei der sich der Magen eines Hundes mit Gas füllt, wodurch er sich ausdehnt und sich dann um sich selbst dreht. Diese Verdrehung, die als Volvulus bekannt ist, behindert den Blutfluss zum Magen und zu anderen lebenswichtigen Organen. Das schnelle Einsetzen von Blähungen kann schwerwiegende Folgen haben und macht es zu einem tierärztlichen Notfall.
Wie häufig sind Blähungen bei Hunden?
Blähungen oder Magendilatations-Volvulus (GDV) sind bei Hunden relativ häufig, insbesondere bei großen und tiefbrüstigen Rassen. Es gilt als ernste und lebensbedrohliche Erkrankung, die sofortige tierärztliche Hilfe erfordert. Das Risiko variiert je nach Rasse, wobei bestimmte Rassen anfälliger für die Entwicklung von Blähungen sind.
Was verursacht Blähungen bei Hunden?
Das Verständnis der Faktoren, die zur Entwicklung von Blähungen beitragen, ist entscheidend für die Prävention. Während die genaue Ursache nicht immer klar ist, können mehrere Faktoren das Risiko erhöhen:
1. Ernährungsfaktoren:
Die Fütterung eines Hundes mit einer großen Mahlzeit pro Tag oder die Verwendung erhöhter Futternäpfe wurde mit einem erhöhten Risiko für Blähungen in Verbindung gebracht.
2. Essgewohnheiten:
Hunde, die schnell fressen oder ihr Futter schlingen, sind anfälliger.
3. Alter und Rasse:
Ältere Hunde und bestimmte Rassen mit tiefer Brust, wie Deutsche Doggen, Dobermänner und Standardpudel, neigen eher zu Blähungen.
4. Genetik:
Es gibt Hinweise auf eine genetische Veranlagung für Blähungen bei einigen Hunderassen.
5. Wasser schlucken:
Übermäßiger Wasserkonsum, insbesondere unmittelbar nach den Mahlzeiten, kann zu Blähungen beitragen.
6. Stress und Angst:
Umweltbedingte Stressoren oder Veränderungen in der Routine können möglicherweise Blähungen auslösen.
Anzeichen von Blähungen bei Hunden:
Das Erkennen der Symptome von Blähungen ist entscheidend für eine frühzeitige Intervention. Häufige Anzeichen sind:
1. Sichtbare Blähungen:
Der Bauch erscheint geschwollen und angespannt, oft sichtbar aufgebläht.
2. Erfolglose Versuche, sich zu übergeben:
Hunde können versuchen zu erbrechen, können aber aufgrund ihres verdrehten Magens nichts ausstoßen.
3. Unruhe und Tempo:
Hunde mit Blähungen können Angstzustände, Unruhe oder die Unfähigkeit zeigen, es sich bequem zu machen.
4. Übermäßiger Speichelfluss:
Mehr als gewöhnliches Sabbern ist ein häufiges Symptom.
5. Schnelle Atmung und erhöhte Herzfrequenz:
Aufgrund des Drucks auf das Zwerchfell und der verminderten Durchblutung.
6. Schwäche und Zusammenbruch:
In schweren Fällen können Hunde schwach oder lethargisch werden oder sogar zusammenbrechen.
Diagnose von Blähungen:
Eine schnelle Diagnose ist für eine wirksame Behandlung unerlässlich. Tierärzte können verschiedene diagnostische Instrumente verwenden:
- 1. Körperliche Untersuchung:
Das Abtasten des Bauches und die Beurteilung der Vitalparameter helfen bei der Beurteilung der Schwere der Erkrankung. - 2. Röntgen und Ultraschall:
Bildgebende Untersuchungen geben einen klaren Überblick über den verdrehten Magen und seine Auswirkungen auf die umliegenden Organe. - 3. Blutuntersuchungen:
Blutuntersuchungen helfen bei der Beurteilung der allgemeinen Gesundheit und der Organfunktion des Hundes.
Wie behandelt man Blähungen bei Hunden?
Sofortige tierärztliche Hilfe ist für die Behandlung von Blähungen von entscheidender Bedeutung. Die Behandlung kann umfassen:
- 1. Stabilisierung:
Intravenöse Flüssigkeiten und Medikamente, um den Zustand des Hundes zu stabilisieren. - 2. Dekompression:
Entlastung von Gas und Druck im Magen durch einen Schlauch, der in die Speiseröhre eingeführt wird, oder eine Nadel durch die Bauchdecke. - 3. Chirurgie:
In schweren Fällen oder wenn Blähungen zu Gewebeschäden geführt haben, ist ein chirurgischer Eingriff erforderlich, um den Magen aufzudrehen und zu sichern, um ein erneutes Auftreten zu verhindern.
Wie kann man Blähungen bei Hunden vorbeugen?
Obwohl Blähungen nicht vollständig verhindert werden können, können mehrere Maßnahmen das Risiko verringern:
1. Fütterungspraktiken:
Bieten Sie mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt an, anstatt eine große Mahlzeit. Und verwenden Sie Näpfe mit langsamer Fütterung, um schnelles Fressen zu verhindern.
2. Vermeidung von anstrengenden Übungen:
Schränken Sie intensive Aktivitäten vor und nach den Mahlzeiten ein, um das Risiko von Blähungen zu minimieren.
3. Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen:
Planen Sie Routineuntersuchungen, um den allgemeinen Gesundheitszustand Ihres Hundes zu überwachen und vorbeugende Maßnahmen zu besprechen.
4. Verhalten überwachen:
Achten Sie auf Veränderungen im Verhalten, im Appetit und im Aktivitätsniveau.
5. Vermeidung von Stress:
Minimieren Sie Stressfaktoren in der Umgebung des Hundes.
Langfristiges Management und Prognose:
Bei Hunden, bei denen Blähungen aufgetreten sind, kann die laufende Behandlung eine Ernährungsumstellung, eine sorgfältige Überwachung der Essgewohnheiten und mögliche vorbeugende Operationen wie z. B. Gastropexie umfassen, die den Magen sichern können, um zukünftige Verdrehungen zu verhindern.
Was kann man bei Hunden mit Blähungen verwechseln?
Mehrere Erkrankungen können bei Hunden aufgrund ähnlicher Symptome mit Blähungen verwechselt werden. Einige mögliche Fehldiagnosen sind:
- Gastritis:
Eine Entzündung der Magenschleimhaut kann Erbrechen, Bauchbeschwerden und Blähungen verursachen und Blähungen nachahmen. - Darmverschluss:
Verstopfungen im Verdauungstrakt können zu Bauchschwellungen und Unwohlsein führen, die Blähungssymptomen ähneln. - Pankreatitis:
Eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse kann Bauchschmerzen und Blähungen verursachen, die Ähnlichkeiten mit Blähungen aufweisen. - Peritonitis:
Eine Infektion oder Entzündung der Bauchhöhle kann mit Blähungen und Beschwerden einhergehen, die Blähungen ähneln. - Verdrehte Eingeweide:
Ähnlich wie bei einer Magendrehung bei Blähungen kann die Verdrehung des Darms Blähungen und Schmerzen im Bauch verursachen. - Aszites:
Flüssigkeitsansammlungen im Bauchraum, die nichts mit Blähungen zu tun haben, können zu Schwellungen und Blähungen führen.
Angesichts der potenziell schwerwiegenden Natur dieser Erkrankungen erfordert jeder Verdacht auf Blähungen oder ähnliche Symptome sofortige tierärztliche Hilfe, um eine genaue Diagnose und eine angemessene Behandlung zu gewährleisten.
Schlussfolgerung:
Blähungen bei Hunden sind eine schwerwiegende und potenziell tödliche Erkrankung, die sofortige Aufmerksamkeit erfordert. Das Verständnis der Ursachen, das Erkennen von Symptomen und das Ergreifen von vorbeugenden Maßnahmen sind für das Wohlbefinden von Hunden, insbesondere von Hunden mit höherem Risiko, unerlässlich. Besitzer sollten eng mit Tierärzten zusammenarbeiten, um einen maßgeschneiderten Ansatz zu entwickeln, um das Risiko von Blähungen zu minimieren und ihren vierbeinigen Begleitern die bestmögliche Pflege zu bieten. Eine frühzeitige Intervention und ein proaktives Vorgehen können die Prognose für Hunde, die von dieser potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung betroffen sind, erheblich verbessern.

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