Lungenerkrankung bei Hunden

Lungenerkrankungen sind ein erhebliches Gesundheitsproblem für Hunde und beeinträchtigen ihr Atmungssystem und ihr allgemeines Wohlbefinden. Genau wie Menschen können Hunde an einer Vielzahl von Lungenerkrankungen leiden, die von Infektionen bis hin zu chronischen Krankheiten reichen. Das Erkennen der Anzeichen und die Suche nach sofortiger tierärztlicher Versorgung ist entscheidend für eine effektive Behandlung dieser Erkrankungen. In diesem Artikel gehen wir auf die Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten für Lungenerkrankungen bei Hunden ein.
Was sind die 7 häufigsten Lungenerkrankungen?
1. Infektiöse Atemwegserkrankung bei Hunden (CIRD)
Infektiöse Atemwegserkrankung bei Hunden (CIRD), auch bekannt als infektiöse Tracheobronchitis oder Zwingerhusten, ist eine hochansteckende Atemwegserkrankung bei Hunden. Es wird durch eine Kombination von viralen und bakteriellen Krankheitserregern verursacht, darunter das canine Parainfluenzavirus, das canine Adenovirus Typ 2, das canine Staupevirus, das canine respiratory coronavirus, Bordetella bronchiseptica bakterien und Mycoplasma spp. Bakterien.
CIRD tritt typischerweise mit Symptomen wie
Die Krankheit wird häufig in Bereichen verbreitet, in denen Hunde in engem Kontakt miteinander stehen, wie z. B. Hundepensionen, Hundeparks, Pflegeeinrichtungen und Tierheime.
Die Behandlung von CIRD umfasst oft unterstützende Pflege wie Ruhe, Flüssigkeitszufuhr und möglicherweise Hustenstiller. In schwereren Fällen können Antibiotika verschrieben werden, um sekundäre bakterielle Infektionen zu behandeln. Für einige der Erreger, die an CIRD beteiligt sind, darunter Bordetella bronchiseptica, canines Adenovirus Typ 2 und canines Parainfluenzavirus, ist eine Impfung verfügbar, die dazu beitragen kann, das Risiko und die Schwere der Erkrankung zu verringern.
2. Chronische Bronchitis bei Hunden
Die chronische Bronchitis bei Hunden ist eine häufige Atemwegserkrankung bei Hunden, die durch Entzündungen und Reizungen der Bronchien (der großen Atemwege in der Lunge) gekennzeichnet ist. Sie ist auch als chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) oder chronische Bronchialerkrankung bekannt.
Diese Erkrankung tritt typischerweise bei Hunden mittleren bis älteren Alters auf und tritt häufiger bei kleinen Rassen auf. Es wird oft mit einer langfristigen Exposition gegenüber Reizstoffen wie Zigarettenrauch, Staub, Pollen oder Luftverschmutzung in Verbindung gebracht. In einigen Fällen kann es auch mit Allergien oder Infektionen in Verbindung gebracht werden.
Symptome einer chronischen Bronchitis bei Hunden können sein:
- Anhaltender Husten, der trocken oder produktiv sein kann (mit Schleim)
- Keuchen oder mühsames Atmen
- Belastungsintoleranz
- Lethargie oder verminderte Aktivität
- Erhöhte Atemfrequenz oder Anstrengung
- Gelegentliches Würgen oder Würgen, besonders nach Hustenanfällen
Die Diagnose einer chronischen Bronchitis umfasst in der Regel eine gründliche körperliche Untersuchung, einschließlich einer Auskultation der Lunge, sowie diagnostische Tests wie Röntgenaufnahmen des Brustkorbs, Blutuntersuchungen und manchmal Bronchoskopie (visuelle Untersuchung der Atemwege). Es ist wichtig, chronische Bronchitis von anderen Atemwegserkrankungen wie Lungenentzündung oder Herzerkrankungen zu unterscheiden.
3. Asthma bei Hunden
Hundeasthma, auch bekannt als allergische Bronchitis oder Asthma bronchiale, ist eine weitere häufige Lungenerkrankung bei Hunden. Es ist gekennzeichnet durch Entzündungen und Verengungen der Atemwege, ähnlich wie Asthma beim Menschen. Hunde mit Asthma können bei Schüben Husten, Keuchen, Atembeschwerden und manchmal sogar Atemnot haben. Auslöser für Asthmaanfälle bei Hunden können Allergene wie Pollen, Hausstaubmilben, Schimmel, Rauch oder starke Gerüche sein.
Die Behandlung von Asthma bei Hunden umfasst in der Regel die Behandlung der Symptome mit Medikamenten wie Bronchodilatatoren, um die Atemwege zu öffnen, und Kortikosteroiden, um Entzündungen zu reduzieren. Das Erkennen und Vermeiden von Auslösern, wann immer dies möglich ist, kann auch dazu beitragen, Asthmaanfälle zu verhindern. Für Hundebesitzer ist es wichtig, eng mit ihrem Tierarzt zusammenzuarbeiten, um einen Behandlungsplan zu entwickeln, der auf die spezifischen Bedürfnisse ihres Haustieres zugeschnitten ist.
4. Lungenentzündung bei Hunden
Die Lungenentzündung bei Hunden ist eine häufige Lungenerkrankung bei Hunden. Es bezieht sich auf eine Entzündung der Lunge, die durch eine Vielzahl von Infektionserregern verursacht wird, darunter Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten. Eine Lungenentzündung kann je nach zugrunde liegender Ursache entweder als bakterielle, virale, Pilz- oder Aspirationspneumonie klassifiziert werden.
Zu den Symptomen einer Lungenentzündung bei Hunden können gehören:
- Husten,
- Atembeschwerden
- schnelle Atmung,
- Fieber
- Lethargie
- Appetitlosigkeit,
- und Nasenausfluss.
In schweren Fällen kann eine Lungenentzündung unbehandelt zu Atemnot und sogar zum Tod führen.
Die Behandlung umfasst in der Regel Antibiotika zur Bekämpfung bakterieller Infektionen, unterstützende Pflege wie Sauerstofftherapie und Flüssigkeiten zur Aufrechterhaltung der Flüssigkeitszufuhr und manchmal Antimykotika oder andere Behandlungen, abhängig von der zugrunde liegenden Ursache. Für Hundebesitzer ist es wichtig, sofort einen Tierarzt aufzusuchen, wenn sie den Verdacht haben, dass ihr Hund eine Lungenentzündung hat, da eine frühzeitige Diagnose und Behandlung das Ergebnis erheblich verbessern kann.
5. Lungenfibrose bei Hunden
Die canine Lungenfibrose (CPF) ist eine fortschreitende Lungenerkrankung, die durch eine abnormale Verdickung und Vernarbung (Fibrose) des Lungengewebes gekennzeichnet ist. Diese Erkrankung betrifft hauptsächlich ältere Hunde, in der Regel solche über 8 Jahre, obwohl sie auch bei jüngeren Hunden auftreten kann.
Die genaue Ursache der CPF ist nicht vollständig geklärt, aber es wird angenommen, dass es sich um eine Kombination aus genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren handelt. Bestimmte Rassen, wie z. B. West Highland White Terrier, sind anfälliger für die Entwicklung von CPF als andere.
Die Symptome von CPF können variieren, können aber Folgendes umfassen:
- Husten
- Atemnot (Dyspnoe),
- Intoleranz ausüben,
- verminderter Appetit,
- und Gewichtsverlust.
Im weiteren Verlauf der Krankheit können betroffene Hunde Atemnot und schließlich Atemversagen entwickeln.
Die Diagnose einer CPF umfasst oft eine Kombination aus klinischen Symptomen, bildgebenden Untersuchungen (wie Röntgenaufnahmen oder CT-Scans) und möglicherweise Lungenbiopsien. Leider gibt es derzeit keine Heilung für CPF, und die Behandlung zielt in erster Linie darauf ab, die Symptome zu behandeln und die Lebensqualität des Hundes zu verbessern. Dabei kann es sich um Medikamente zur Linderung von Entzündungen und zur Verbesserung der Atmung sowie um unterstützende Maßnahmen wie eine Sauerstofftherapie handeln.
6. Lungenkrebs bei Hunden
Lungenkrebs bei Hunden kann durch verschiedene Faktoren entstehen, darunter Genetik, Umweltfaktoren wie Passivrauchen und andere Karzinogene. Die häufigste Form von Lungenkrebs bei Hunden ist das primäre Lungenkarzinom, das seinen Ursprung im Lungengewebe selbst hat.
Hunde mit Lungenkrebs können Symptome wie Husten, Atembeschwerden, Lethargie, Gewichtsverlust und manchmal Bluthusten zeigen.
Die Diagnose umfasst in der Regel bildgebende Untersuchungen wie Röntgen- oder CT-Scans sowie eine Biopsie oder Zytologie, um das Vorhandensein von Krebszellen zu bestätigen.
Behandlungsoptionen für Lungenkrebs bei Hunden können Operationen, Chemotherapien, Strahlentherapien oder Palliativbehandlungen umfassen, um die Symptome zu behandeln und die Lebensqualität zu verbessern. Früherkennung und Intervention sind entscheidend für die Verbesserung der Prognose und Lebensqualität von Hunden mit Lungenkrebs.
7. Kollaps der Luftröhre
Ein Trachealkollaps ist eine häufige Atemwegserkrankung bei Hunden, insbesondere bei kleinen Rassen wie Yorkshire Terriern, Pomeranians, Chihuahuas und Zwergpudeln. Beim Trachealkollaps werden die Knorpelringe, die die Luftröhre stützen, schwächer, wodurch die Luftröhre abflacht oder kollabiert, was zu Atembeschwerden führt.
Zu den Hauptsymptomen eines Trachealkollapses bei Hunden gehören:
- Hupender Husten: Ein ausgeprägter hupender Husten, der oft durch Aufregung, Bewegung oder Druck auf die Luftröhre (z. B. durch ein Halsband) ausgelöst wird.
- Atemnot: Bei Hunden kann es zu Atembeschwerden kommen, insbesondere bei körperlicher Betätigung oder bei heißem oder feuchtem Wetter.
- Belastungsintoleranz: Hunde mit Trachealkollaps können bei körperlicher Aktivität aufgrund von Atembeschwerden leicht ermüden.
- Würgen oder Würgen: Einige Hunde können würgen oder würgen, insbesondere wenn die Luftröhre beim Schlucken kollabiert.
Kann eine Lungenerkrankung bei Hunden geheilt werden?
Bei infektiösen Lungenerkrankungen wie Lungenentzündungen kann eine sofortige tierärztliche Behandlung mit Antibiotika oder Antimykotika oft zu einer vollständigen Genesung führen.
Chronische Lungenerkrankungen wie chronische Bronchitis oder chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) können oft mit Medikamenten behandelt werden, um Entzündungen zu reduzieren, Atemwege zu öffnen und Symptome wie Husten und Atembeschwerden zu kontrollieren. Obwohl diese Erkrankungen möglicherweise nicht heilbar sind, können sie oft mit tierärztlicher Versorgung und Änderungen des Lebensstils effektiv behandelt werden.
Bei Lungenkrebs kann die Prognose je nach Faktoren wie der Art und dem Stadium des Krebses sowie dem allgemeinen Gesundheitszustand des Hundes variieren. Zu den Behandlungsoptionen gehören Operationen, Chemotherapien, Strahlentherapien oder Palliativpflege, um die Symptome zu behandeln und die Lebensqualität zu verbessern. In einigen Fällen kann Lungenkrebs bei Hunden geheilt werden, wenn er frühzeitig erkannt und aggressiv behandelt wird, aber in anderen Fällen kann das Ziel der Behandlung darin bestehen, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen und eine unterstützende Pflege zu bieten.
Wie hoch ist die Lebenserwartung bei Lungenerkrankungen bei Hunden?
In einigen Fällen, wie z. B. bei akuten infektiösen Lungenerkrankungen wie Lungenentzündung, können sich Hunde mit einer angemessenen Behandlung vollständig erholen und eine normale Lebenserwartung führen. Ist die Lungenentzündung jedoch schwerwiegend oder treten Komplikationen auf, kann sie lebensbedrohlich sein, insbesondere bei älteren oder geschwächten Hunden.
Vorbeugung von Lungenerkrankungen bei Hunden
Obwohl nicht alle Fälle von Lungenerkrankungen bei Hunden vermeidbar sind, gibt es Schritte, die Tierbesitzer unternehmen können, um das Risiko zu verringern:
- Sorgen Sie für regelmäßige tierärztliche Untersuchungen, einschließlich Herzwurmtests und Prävention.
- Vermeiden Sie es, Hunde Rauch und anderen Umweltschadstoffen auszusetzen.
- Bewahren Sie gefährliche Substanzen und kleine Gegenstände außerhalb der Reichweite auf, um ein versehentliches Einatmen zu verhindern.
- Halten Sie ein gesundes Gewicht und treiben Sie regelmäßig Sport, um die allgemeine Gesundheit der Atemwege zu unterstützen.
Schlussfolgerung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Lungenerkrankungen ein ernstes Gesundheitsproblem sind, das die Lebensqualität eines Hundes erheblich beeinträchtigen kann. Indem sie auf Symptome achten, sofort tierärztliche Versorgung in Anspruch nehmen und vorbeugende Maßnahmen ergreifen, können Haustierbesitzer dazu beitragen, ihre pelzigen Begleiter vor Atemwegsproblemen zu schützen und sicherzustellen, dass sie ein glückliches, gesundes Leben führen.

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