Kirschauge bei Katzen

icon March 22, 2025
by:Puainta

Kirschauge bei Katzen ist zwar seltener als bei Hunden, kann aber dennoch ein erhebliches gesundheitliches Problem für unsere katzenartigen Begleiter darstellen. Dieser Zustand, der durch den Vorsprung der Drüse des dritten Augenlids gekennzeichnet ist, kann zu Beschwerden, Rötungen und anderen Augenproblemen führen, wenn er nicht richtig behandelt wird. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung sind entscheidend für das Wohlbefinden Ihrer Katze und unterstreichen, wie wichtig es ist, diese Erkrankung vollständig zu verstehen.

Was ist Kirschauge bei Katzen?

Kirschauge bei Katzen, auch bekannt als Niktitendrüsenprolaps oder dritter Liddrüsenprolaps, ist eine Erkrankung, bei der die Drüse des dritten Augenlids (Nickhaut oder "Haw") im Augenwinkel hervorsteht oder sichtbar wird, ähnlich einer kleinen roten oder rosa Kirsche. 

Das dritte Augenlid spielt eine Rolle beim Schutz und der Befeuchtung des Auges und enthält eine Drüse, die einen Teil des Tränenfilms produziert. Wenn die Drüse vorfällt, kann dies zu Reizungen, Entzündungen und Beschwerden für die Katze führen. 

Was ist Kirschauge bei Katzen?

Was verursacht Cherry Eye bei Katzen?

Die genaue Ursache des Kirschauges bei Katzen ist nicht gut verstanden, aber es wird angenommen, dass es mit einer Kombination aus genetischen Faktoren, anatomischen Schwächen und zugrunde liegenden Augenproblemen zusammenhängt. Hier sind einige mögliche Faktoren, die dazu beitragen können:

  • Genetische Veranlagung: Einige Katzenrassen haben möglicherweise eine höhere genetische Veranlagung für die Entwicklung von Kirschauge. Es wird berichtet, dass Rassen wie Burma-, Perser- und Siamkatzen anfälliger für diese Erkrankung sind.
  • Schwaches Bindegewebe: Die Drüse des dritten Augenlids wird normalerweise durch Bindegewebe und Muskeln an Ort und Stelle gehalten. Bei Katzen mit Kirschauge kann es zu einer Schwäche dieser Stützstrukturen kommen, die es der Drüse ermöglicht, vorzufallen oder aus ihrer normalen Position herauszuspringen.
  • Zugrunde liegende Augenprobleme: Bestimmte Augenerkrankungen oder -krankheiten, wie z. B. Bindehautentzündung oder Hornhautgeschwüre, können Reizungen und Entzündungen im Auge verursachen. Diese Entzündung kann zum Vorfall der dritten Augenliddrüse beitragen.
  • Umweltfaktoren: Umweltfaktoren wie Allergene oder Fremdkörper, die das Auge reizen, sind zwar seltener, können aber ebenfalls zur Entwicklung des Kirschauges beitragen.

Es ist wichtig zu beachten, dass Kirschauge normalerweise nicht mit Infektionen in Verbindung gebracht wird und nicht für andere Katzen oder Tiere ansteckend ist. 

Symptome von Cherry Eye bei Katzen

Die Symptome des Kirschauges bei Katzen können unterschiedlich stark sein, aber das häufigste und auffälligste Symptom ist das Vorhandensein eines rosa oder roten, fleischigen Vorsprungs, der aus dem inneren Augenwinkel einer Katze kommt. Dieser Vorsprung wird oft mit einer kleinen, kirschartigen Masse verwechselt, so kam der Zustand zu seinem Namen. Es können jedoch zusätzliche Symptome und Komplikationen auftreten, darunter:

  • Trockenes Auge (Keratokonjunktivitis sicca)
  • Hornhautgeschwüre
  • Reizung
  • Entzündung der Hornhaut (Keratitis)
  • Unfähigkeit, das Auge zu schließen
  • Gelegentlich Augenausfluss

Kirschauge im Frühstadium bei Katzen

Ein Kirschauge im Frühstadium bei Katzen kann mit subtilen Symptomen einhergehen und ist möglicherweise nicht so auffällig wie in den fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung. Einige Anzeichen für ein Kirschauge im Frühstadium bei Katzen können sein:

  • Gelegentlicher oder intermittierender Vorsprung der Drüsen des dritten Augenlids
  • Leichte Rötung oder Schwellung
  • Übermäßiges Blinzeln oder Schielen
  • Gelegentlicher Augenausfluss

Kann Cherry Eye von selbst verschwinden?

Kirschauge verschwindet in der Regel nicht von selbst. Es ist zwar möglich, dass die Drüse des dritten Augenlids gelegentlich vorübergehend in ihre normale Position zurückkehrt, aber vor allem in schwereren Fällen springt sie oft wieder heraus. Kirschauge wird durch eine Schwäche im Bindegewebe verursacht, das die Drüse an Ort und Stelle hält, und diese Schwäche verschwindet normalerweise nicht ohne Eingriff.

In einigen leichten Fällen kann die Drüse spontan in ihre normale Position zurückkehren, aber das ist keine zuverlässige oder langfristige Lösung. Unbehandelt kann es zu anhaltenden Beschwerden, Augenreizungen und einem erhöhten Risiko für Komplikationen wie trockenes Auge (Keratokonjunktivitis sicca) oder Hornhautgeschwüre führen.

Bei Kirschauge wird in der Regel ein tierärztlicher Eingriff empfohlen. Die operative Korrektur ist die effektivste und langanhaltendste Behandlungsoption, bei der die Drüse neu positioniert und fixiert wird, um einen weiteren Prolaps zu verhindern. 

Wie Tierärzte Kirschauge bei Katzen diagnostizieren

Tierärzte diagnostizieren das Kirschauge bei Katzen in der Regel durch eine Kombination aus visueller Untersuchung und manchmal zusätzlichen Tests, um das Ausmaß der Erkrankung zu beurteilen und die zugrunde liegenden Ursachen zu identifizieren. So diagnostizieren Tierärzte Kirschaugen bei Katzen:

Das offensichtlichste Anzeichen für ein Kirschauge ist der Vorsprung der Drüse des dritten Augenlids (Nictitans-Drüse) im Augenwinkel der Katze. Tierärzte können oft das Kirschauge diagnostizieren, indem sie diese charakteristische rosa oder rote Masse beobachten. Sie können eine spezielle Lichtquelle oder Lupenwerkzeuge verwenden, um einen genaueren Blick darauf zu werfen.

Der Tierarzt beurteilt den Gesamtzustand des betroffenen Auges und prüft auf damit verbundene Symptome wie Entzündungen, Reizungen oder Ausfluss. Sie können auch das andere Auge zum Vergleich bewerten.

In einigen Fällen können zusätzliche diagnostische Tests wie Tränenproduktionstests oder Kulturen durchgeführt werden, um die allgemeine Augengesundheit zu beurteilen oder andere Erkrankungen auszuschließen.

Welche gängigen Augentests werden durchgeführt, um das Kirschauge bei Katzen zu diagnostizieren?

Bei der Diagnose des Kirschauuges bei Katzen verlassen sich Tierärzte oft auf einige wichtige Augentests, um eine umfassende Beurteilung der Augengesundheit zu gewährleisten. Hier sind die häufigsten Tests, die durchgeführt werden:

  • Tonometrie: Bei diesem Verfahren wird der Augeninnendruck im Auge Ihrer Katze gemessen. Um dies auszuführen, betäubt ein Tierarzt zunächst die Oberfläche des Auges mit speziellen Tropfen. Dann berührt ein zartes Instrument, das einem Stift ähnelt, leicht die Oberfläche des Auges. Dieser Schritt ist wichtig, um potenzielle druckbedingte Probleme zu identifizieren.

  • Schirmers Tränentest: Dieser Test ist für die Feststellung der Tränenproduktion unerlässlich, insbesondere in Fällen, in denen ein trockenes Auge ein Problem darstellen könnte, und besteht darin, einen kleinen Papierstreifen in das untere Augenlid zu legen. Das Papier verbleibt etwa eine Minute lang im Auge, in der es Tränen aufnimmt. Die Menge an Feuchtigkeit auf dem Papier zeigt die Effizienz der Tränenproduktion an, ein wichtiger Faktor bei der Diagnose von Erkrankungen wie Kirschauge.

Diese Tests bieten wichtige Einblicke in die Augengesundheit Ihrer Katze und helfen dabei, den effektivsten Behandlungsplan zu erstellen.

Tierärzte diagnostizieren Kirschauge bei Katzen

Behandlungsmöglichkeiten für Kirschauge bei Katzen

Kirschauge bei Katzen sollte nicht ignoriert werden, da es unbehandelt zu Komplikationen führen kann. Glücklicherweise gibt es mehrere Behandlungsmöglichkeiten:

  • 1. Chirurgische Reparatur:
    Die häufigste und wirksamste Behandlung von Kirschaugen bei Katzen ist die chirurgische Reparatur. Während des Eingriffs wird ein Tierarzt die vorgefallene Drüse neu positionieren und in ihrer normalen Position fixieren. Diese Operation ist in der Regel erfolgreich bei der Lösung des Problems. Die Kosten für eine Operation zur Korrektur des Kirschauges bei Katzen können je nach mehreren Faktoren stark variieren. Im Durchschnitt können Sie damit rechnen, die Rechnung zwischen 300 und 500 US-Dollar oder sogar mehr zu bezahlen.

    Kirschauge bei Katzen

    Genesungs- und Managementprozess nach der Operation

    Nachdem sich Ihre Katze einer Operation wegen Kirschauge unterzogen hat, dauert die Erholungsphase in der Regel etwa eine Woche. Während dieser Zeit ist es nicht ungewöhnlich, eine leichte Schwellung um die Operationsstelle herum zu bemerken. Diese Schwellung klingt jedoch in der Regel innerhalb weniger Tage ab.

    Erwartungen nach der Operation:

    • Schwellung: Jede Schwellung sollte im Laufe der Woche nach dem Eingriff allmählich zurückgehen.
    • Überwachung: Behalten Sie Ihre Katze im Auge, um Anzeichen dafür zu erkennen, dass die Drüse wieder hervorsteht, da dies manchmal vorkommen kann.

    Umgang mit Komplikationen:

    Die Hauptsorge nach der Operation ist die Möglichkeit, dass das dritte Augenlid erneut vorfällt. In diesem Fall ist es wichtig, dass Sie sich umgehend an Ihren Tierarzt wenden. Sie können einen zweiten chirurgischen Eingriff oder eine Überweisung an einen Tierarzt für eine spezialisierte Behandlung vorschlagen.

    Tipps für eine reibungslose Genesung:

    • Nachsorge-Termine: Stellen Sie sicher, dass Sie an allen geplanten postoperativen Kontrolluntersuchungen teilnehmen, um den Heilungsfortschritt Ihrer Katze zu überwachen.
    • Medikation: Geben Sie alle verschriebenen Medikamente, wie z. B. entzündungshemmende Medikamente oder Antibiotika, genau nach Anweisung Ihres Tierarztes.
    • Aktivität einschränken: Schränken Sie die körperliche Aktivität Ihrer Katze ein, um eine Belastung des Auges zu vermeiden.

    Wenn Sie sich an diese Richtlinien halten, können Sie die Genesung Ihrer Katze unterstützen und die Wahrscheinlichkeit weiterer Komplikationen verringern.

  • 2. Medikamente:
    In einigen Fällen kann ein Tierarzt entzündungshemmende Medikamente verschreiben, um Schwellungen und Beschwerden im betroffenen Auge zu reduzieren. Dies ist jedoch in der Regel eine vorübergehende Maßnahme und bietet möglicherweise keine langfristige Lösung.
  • 3. Massage und warme Kompressen:
    Einige Tierärzte empfehlen möglicherweise eine sanfte Massage und warme Kompressen, um die Schwellung bei leichten Fällen von Kirschauge zu reduzieren. In schweren Fällen reichen diese Methoden jedoch oft nicht aus.

Wie kann ich Cherry Eye bei meiner Katze vorbeugen?

Die Vorbeugung von Kirschauge bei Katzen kann eine Herausforderung sein, da sie oft mit genetischen Faktoren und anatomischer Veranlagung zusammenhängt. Es gibt jedoch einige Schritte, die Sie ergreifen können, um das Risiko zu verringern, dass Ihre Katze ein Kirschauge entwickelt, oder um die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Auftretens zu minimieren, wenn Ihre Katze die Erkrankung schon einmal hatte:

Wählen Sie die Rassen mit Bedacht: Wenn Sie eine Katze von einem Züchter bekommen, sollten Sie eine Rasse wählen, die weniger anfällig für Kirschaugen ist. Einige Rassen, wie Burma- und Siamkatzen, sind anfälliger für diese Erkrankung.

Regelmäßige Augenpflege: Achten Sie auf die Augengesundheit Ihrer Katze, indem Sie regelmäßig nach Anzeichen von Reizungen oder Entzündungen suchen. Wenn Sie ungewöhnliche Symptome bemerken, wenden Sie sich umgehend an Ihren Tierarzt. Rechtzeitige Entfernung von Katzentränenflecken.

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  • Reduzieren Sie überschüssige Sekrete aufgrund der Verstopfung des Tränenwegs
  • Hilft bei der Reinigung von Ausfluss aus dem Auge Ihres Haustieres, der durch Allergien oder andere Augenprobleme verursacht wird

Verhindern Sie Traumata: Schützen Sie Ihre Katze vor Traumata oder Verletzungen des Kopfes und des Gesichts, da diese das Risiko von Augenproblemen, einschließlich Kirschauge, erhöhen können.

Schlussfolgerung

Kirschauge bei Katzen ist zwar relativ selten, kann aber für Haustierbesitzer Anlass zur Sorge geben. Das Erkennen der Symptome und die Suche nach sofortiger tierärztlicher Hilfe ist unerlässlich, um das Wohlbefinden Ihres Katzenfreundes zu gewährleisten. Mit der richtigen Behandlung können die meisten Katzen mit Cherry Eye eine vollständige Genesung erleben und ein komfortables und gesundes Leben genießen. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Katze das Kirschauge haben könnte, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt, um eine geeignete Diagnose und einen Behandlungsplan zu erhalten, der auf die spezifischen Bedürfnisse Ihres Haustieres zugeschnitten ist.

 

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