Hot Spots on Dogs
Schwimmen und Hot Spots: Warum wasserbegeisterte Hunde gefährdet sind
Hunde, die schwimmen, haben ein höheres Risiko, Hot Spots zu entwickeln – schmerzhafte Hautinfektionen, die durch eingeschlossene Feuchtigkeit verursacht werden. Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren und Ihren Hund gesund und glücklich zu halten.
Von Dr. Isabella Miao
8 min read
Viele Hunde lieben es, in Seen, Pools und sogar im Gartensprenger zu planschen. Rassen wie Golden Retriever, Labrador Retriever, Portugiesische Wasserhunde und Neufundländer sind geborene Schwimmer. Während das Spiel im Wasser Hunde kühl, glücklich und fit hält, gibt es einen versteckten Nachteil: Hot Spots.
Warum schwimmfreudige Hunde gefährdet sind
Für viele Hunde ist Schwimmen mehr als nur Spaß – es ist pure Freude. Wasserliebende Rassen wie Labrador Retriever, Golden Retriever und Portugiesische Wasserhunde stürzen sich mit grenzenloser Begeisterung in Seen, Flüsse, Pools und sogar den Gartensprenger. Schwimmen hält sie kühl, hilft ihnen beim Energieabbau und bietet hervorragendes Training.
Doch neben dieser Freude lauert ein verstecktes Risiko: Hot Spots. Auch bekannt als akute feuchte Dermatitis, sind Hot Spots schmerzhafte, sich schnell entwickelnde Hautinfektionen, die gedeihen, wenn das Fell eines Hundes zu lange nass bleibt.
Hunde, die stundenlang im Wasser verbringen, haben ein höheres Risiko, da feuchtes Fell die perfekte Umgebung für die Vermehrung von Bakterien bietet. In diesem Artikel tauchen wir tief in die Wahrheit dahinter ein – alles darauf ausgelegt, Ihren Hund gesund zu halten, während er das Wasser genießt.
Was sind Hot Spots bei Hunden?
Hot Spots sind lokalisierte, entzündete, infizierte Hautstellen, die sich rasch entwickeln. Ein Hund kann innerhalb weniger Stunden von gesunder Haut zu einer großen, schmerzhaften Wunde übergehen.
Eigenschaften von Hot Spots:
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Rote, rohe und entzündete Haut
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Feuchte, nässende Läsionen (manchmal mit Eiter oder Ausfluss)

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Übler Geruch durch Bakterienwachstum
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Haarausfall in und um den infizierten Bereich
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Übermäßiges Kratzen, Lecken oder Kauen an der Stelle
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Warm bei Berührung
Sie treten typischerweise auf:
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Am Hals (besonders unter Halsbändern)
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An den Hüften und Oberschenkeln
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An der Brust oder am Bauch
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Rund um die Ohren
Unbehandelt breiten sich Hot Spots schnell aus und verursachen extreme Beschwerden.
Warum Schwimmen das Risiko für Hot Spots erhöht
Schwimmen setzt Hunde einzigartigen Hautbelastungen aus. Hier ist der Grund, warum wasserliebende Hunde so anfällig sind:
1. Langanhaltende Feuchtigkeit im Fell
Dicht behaarte Rassen brauchen Stunden zum Trocknen. Feuchtigkeit, die nah an der Haut eingeschlossen ist, weicht die Oberfläche auf und reizt sie, wodurch ihre natürliche Schutzbarriere abgebaut wird.
2. Ein warmer, feuchter Nährboden
Wenn Feuchtigkeit gegen die Haut gedrückt wird, kombiniert mit Körperwärme, entsteht eine feuchte Umgebung, in der Bakterien gedeihen.
3. Reizstoffe in Pool-, Salz- oder Seewasser
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Chlor trocknet empfindliche Haut aus und reizt sie.
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Salzwasser kann Juckreiz und Abschürfungen verursachen.
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Natürliches Gewässer kann Parasiten, Algen oder schädliche Bakterien enthalten.
4. Lecken nach dem Schwimmen
Hunde lecken sich nach dem Schwimmen oft trocken. Dies verstärkt die Reizung und verbreitet Bakterien, was das Problem verschlimmert.
5. Verfilzung und schlechte Fellpflege
Verfilztes Fell hält Wasser nah an der Haut. Für langhaarige Rassen ist dies einer der größten Auslöser für Hot Spots.
Saisonale Risikofaktoren: Schwimmen und Hot Spots
Schwimmen ist nicht nur eine Sommeraktivität – viele Hunde schwimmen das ganze Jahr über. Aber saisonale Bedingungen beeinflussen das Risiko für Hot Spots.
Risiken beim Sommerschwimmen
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Warmes Wetter + Luftfeuchtigkeit = ideale Bedingungen für Bakterienwachstum.
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Hunde schwimmen im Sommer häufiger, was die Exposition erhöht.
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Gewässer im Freien (Teiche, Seen) können Bakterien oder Algen beherbergen.
Verwandt: Sommer-Hot-Spots bei Hunden
Risiken beim Schwimmen im Herbst und Winter
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Hunde mit Doppelhaarkleid (z. B. Neufundländer) bleiben bei kaltem Wetter länger feucht.
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Beheizte Innenräume können die Haut nach kalten Schwimmgängen austrocknen und Juckreiz verursachen.
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Vernachlässigte Fellpflege in kälteren Monaten kann Verfilzungen verschlimmern.
Risiken beim Schwimmen im Frühling
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Saisonaler Haarwechsel kann zu lückenhaftem Fell führen, wodurch die Haut stärker Reizungen ausgesetzt ist.
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Pollen und Allergien im Frühling können Lecken und Kratzen verstärken, was Hot Spots verschlimmert.
Rassen mit dem höchsten Risiko (mit Fallstudien)
Golden Retriever
Golden Retriever sind berüchtigt für Hot Spots aufgrund ihres dichten, wasserabweisenden Fells. Nach dem Schwimmen bleibt Wasser unter dem dichten Fell eingeschlossen, besonders in der Nähe der Hüften und des Halses.
Fallstudie: Eine 5-jährige Golden-Retriever-Hündin namens Daisy entwickelte jeden Sommer wiederkehrende Hot Spots. Ihr Besitzer stellte fest, dass Abtrocknen mit einem Handtuch nicht ausreichte – die Verwendung eines Haartrockners auf kühler Einstellung verhinderte weitere Infektionen.
Labrador Retriever
Labs lieben Wasser und haben dichtes Fell, das Feuchtigkeit speichert. Sie neigen auch zu Hautallergien, was sie zu Kandidaten mit doppeltem Risiko macht.
Neufundländer
Diese sanften Riesen wurden für Wasserrettungen gezüchtet. Ihr schweres Fell kann stundenlang feucht bleiben. Ohne gründliches Trocknen können sich Hot Spots schnell ausbreiten.
Portugiesische Wasserhunde
Obwohl ihr lockiges Fell schützend wirkt, verheddert es sich leicht. Ohne regelmäßige Fellpflege bilden sich Knoten, die Wasser einschließen und das Risiko für Hot Spots schaffen.
Deutsche Schäferhunde
Deutsche Schäferhunde gelten nicht als „Wasserhunde“, entwickeln aber oft Hot Spots aufgrund dichter Unterwolle und empfindlicher Haut – besonders in feuchten Regionen.
Symptome von Hot Spots bei schwimmenden Hunden
Achten Sie nach dem Wasserspiel auf:
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Eine rote, rohe Hautstelle
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Haarausfall in kreisförmigen Bereichen
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Einen üblen Geruch
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Übermäßiges Kratzen oder Lecken
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Plötzliche Verhaltensänderungen (Reizbarkeit, Empfindlichkeit)
Hot Spots können alarmierend schnell wachsen – eine münzgroße Stelle kann über Nacht zu einer handtellergroßen Wunde werden.
Behandlungsoptionen für Hot Spots
Hausmittel (für leichte Fälle)
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Fell kürzen rund um die Läsion, um Luftzirkulation zu ermöglichen.
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Reinigen mit verdünntem Chlorhexidin oder Povidon-Jod.
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Gründlich trocknen nach der Reinigung.
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Ein tierärztlich zugelassenes beruhigendes Spray oder Creme auftragen (auf Aloe-Vera-Basis, Hydrocortison-Sprays usw.).
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Hinweis: Verwenden Sie niemals menschliche Cremes (wie Neosporin) ohne tierärztliche Zustimmung – sie können giftig sein, wenn sie geleckt werden.
Tierärztliche Behandlung (für mittelschwere bis schwere Fälle)
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Verschreibungspflichtige Antibiotika (oral oder topisch).
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Kortikosteroide zur Reduzierung von Entzündungen und Juckreiz.
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Elizabethanischer Kragen zur Verhinderung des Leckens.
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Medizinische Shampoos für die Langzeitbehandlung.
Hausmittel vs. Tierarztversorgung – Was ist besser?
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Leichte, frühe Hot Spots können zu Hause mit ordnungsgemäßer Reinigung und Überwachung behandelt werden.
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Schwere oder sich schnell ausbreitende Hot Spots erfordern immer einen tierärztlichen Eingriff.
Betrachten Sie es so: Wenn sich der Hot Spot trotz häuslicher Pflege innerhalb von 12–24 Stunden verschlimmert, rufen Sie Ihren Tierarzt an.
Fellpflegeroutine für wasserliebende Hunde
Eine konsequente Fellpflegeroutine ist die beste Vorbeugung.
Lesen Sie auch: Fellpflegefehler, die zu Hot Spots bei Hunden führen können
Vor dem Schwimmen:
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Bürsten Sie das Fell, um Knoten und Verfilzungen zu entfernen.
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Tragen Sie einen leichten Leave-In-Conditioner auf, um die Haut vor Chlor/Salz zu schützen.
Nach dem Schwimmen:
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Mit frischem Wasser abspülen, um Chlor, Salz oder Schmutz zu entfernen.
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Gründlich mit einem Handtuch abtrocknen.
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Auf kühler Stufe föhnen bei dichtem Fell.
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Erneut bürsten, um Verheddern zu verhindern.
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Die Haut überprüfen auf Rötungen oder Reizungen.
Wöchentliche Wartung:
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Mit einem sanften, feuchtigkeitsspendenden Hundeshampoo baden.
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Haare um Ohren, Bauch und Pfoten trimmen.
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Ohren kontrollieren – Feuchtigkeit kann auch Ohrentzündungen verursachen.
Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel für gesunde Haut
Ein starkes Immunsystem und gesunde Haut reduzieren das Risiko für Hot Spots.
Hautfreundliche Nährstoffe:
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Omega-3-Fettsäuren (Fischöl, Lachsöl): Reduzieren Entzündungen.
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Vitamin E: Unterstützt die Hautheilung.
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Zink & Biotin: Verbessern die Fellqualität.
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Probiotika: Stärken die Immunität gegen Infektionen.
Lebensmittel, die die Hautgesundheit fördern:
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Lachs
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Sardinen
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Süßkartoffeln (Vitamin A)
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Blaubeeren (Antioxidantien)
Konsultieren Sie Ihren Tierarzt, bevor Sie Nahrungsergänzungsmittel zur Ernährung Ihres Hundes hinzufügen.
Schritt-für-Schritt-Checkliste zur Vorbeugung
✅ Spülen Sie Ihren Hund nach dem Schwimmen immer ab (Chlor/Salz entfernen).
✅ Gründlich trocknen – verwenden Sie Handtücher und kühles Föhnen.
✅ Regelmäßig bürsten, um Verfilzungen zu verhindern.
✅ Fell um Problembereiche herum trimmen.
✅ Haut während der Schwimmsaison täglich überwachen.
✅ Eine omega-3-reiche Ernährung bereitstellen.
✅ Vermeiden Sie es, Ihren Hund in schmutzigem oder stehendem Wasser schwimmen zu lassen.
✅ Verwenden Sie einen Elizabethanischen Kragen, wenn das Lecken übermäßig wird.
✅ Planen Sie regelmäßige Tierarztbesuche zur Überprüfung der Hautgesundheit ein.
Schnelle Sicherheitstipps: Wo Hunde nicht schwimmen sollten
Nicht jedes Wasser ist sicher für Hunde. Selbst starke Schwimmer können Risiken eingehen, wenn das Wasser selbst schädlich ist. Hundebesitzer sollten vermeiden, Haustiere schwimmen zu lassen in:
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Blaugrünalgen (toxische Algenblüten): Kommen bei heißem Wetter in Teichen und Seen vor; können tödlich sein, wenn sie verschluckt werden.
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Stehendes oder schmutziges Wasser: Enthält oft Bakterien, Parasiten oder Chemikalien, die die Haut reizen und Infektionen verursachen.
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Wasser mit starken Strömungen: Flüsse, schnell fließende Bäche oder Meeresströmungen können Hunde erschöpfen oder wegschwemmen.
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Gechlorte Pools (ohne Abspülen): Gelegentliches Schwimmen ist in Ordnung, aber spülen und trocknen Sie danach immer, um Hautreizungen zu vermeiden.
Im Zweifel wählen Sie saubere Süßwasserquellen und beaufsichtigen Sie Ihren Hund immer.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Bekommen alle wasserliebenden Hunde Hot Spots?
Nicht alle, aber Rassen mit dichtem Fell oder Hautempfindlichkeiten sind viel anfälliger.
2. Kann ich Hot Spots ohne Fellpflege verhindern?
Nein. Fellpflege und Trocknen sind wesentliche vorbeugende Schritte. Ohne sie sind Hot Spots bei wasserliebenden Rassen fast garantiert.
3. Können schwimmende Hunde mit Allergien anfälliger sein?
Ja. Allergien verstärken Kratzen und Lecken, was Hot Spots verschlimmert.
4. Können Hot Spots von selbst heilen?
Selten. Die meisten verschlimmern sich schnell ohne Eingreifen. Eine frühzeitige Behandlung wird immer empfohlen.
5. Sollte ich meinem Hund das Schwimmen verbieten?
Ganz und gar nicht. Schwimmen ist gesund und macht Spaß – solange Sie vorbeugende Maßnahmen ergreifen, um ihn zu trocknen, zu pflegen und auf Hautprobleme zu überprüfen.
Fazit
Schwimmen ist eine der besten Aktivitäten für Hunde – es hält sie fit, kühl und glücklich. Aber für wasserliebende Rassen ist das Risiko für Hot Spots real und erheblich. Diese schmerzhaften Hautinfektionen entwickeln sich schnell, wenn Feuchtigkeit im Fell eingeschlossen bleibt.
Die gute Nachricht? Mit der richtigen Pflege nach dem Schwimmen, Fellpflege und vorbeugenden Maßnahmen kann Ihr Hund das Wasser sicher genießen. Gründliches Trocknen, regelmäßiges Bürsten, eine hautunterstützende Ernährung und die Überwachung auf frühe Anzeichen von Reizungen werden weitreichende positive Effekte haben.
Schwimmen und Hot Spots müssen nicht Hand in Hand gehen. Indem Sie die Risiken verstehen und proaktive Schritte unternehmen, können Sie sicherstellen, dass Ihr Hund sowohl im Wasser glücklich als auch an Land gesund bleibt.
Über den Autor
Isabella Miao, DVM
Tierarzt
Dr. Isabella Miao ist eine mitfühlende und engagierte Tierärztin mit über 10 Jahren Erfahrung in der außergewöhnlichen Versorgung von Haustieren aller Art. Dr. Miao ist auf Präventivmedizin und Notfallversorgung spezialisiert und setzt sich leidenschaftlich für die Förderung der allgemeinen Gesundheit und des Wohlbefindens von Tieren ein. Ihr umfangreiches Wissen, kombiniert mit ihrer einfühlsamen Herangehensweise, hat ihr das Vertrauen und die Bewunderung von Tierhaltern und Kollegen gleichermaßen eingebracht.
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