Hot Spots on Dogs
Die wahren Ursachen von Hot Spots bei Hunden: Mehr als nur Flöhe und Allergien
Entdecken Sie die wahren Ursachen von Hot Spots bei Hunden, die über Flöhe und Allergien hinausgehen. Erfahren Sie, wie Feuchtigkeit, mangelnde Fellpflege, zu häufiges Baden, Stress und Ernährung wiederkehrende Hautprobleme auslösen können, und lernen Sie, wie Sie Hot Spots vorbeugen und Ihren Hund gesund halten.
Von Dr. Isabella Miao
11 min read
Hot Spots bei Hunden können für Tierhalter frustrierend, schmerzhaft und verwirrend sein. Möglicherweise bemerken Sie eine rote, feuchte, entzündete Hautstelle an Ihrem Hund, die scheinbar über Nacht auftritt und sich schnell ausbreitet, während Ihr Welpe den Bereich leckt, kaut und kratzt. Während die meisten Menschen sofort Flöhe oder Allergien als Ursache vermuten, ist die Wahrheit, dass sich Hot Spots aus vielen Gründen entwickeln können – von denen einige oft übersehen werden.
In diesem umfassenden Leitfaden untersuchen wir nicht nur die bekannten Ursachen von Hot Spots, sondern auch die versteckten Auslöser wie hohe Luftfeuchtigkeit in Innenräumen, schlechte Fellpflege, zu häufiges Baden und sogar Stress. Am Ende werden Sie genau verstehen, warum Ihr Hund immer wieder Hot Spots bekommt und wie Sie die Grundursachen effektiv angehen können.
Was sind Hot Spots bei Hunden?
Hot Spots, auch bekannt als akute feuchte Dermatitis, sind lokalisierte Bereiche mit Hautentzündungen und bakteriellen Infektionen. Diese Stellen:
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Sind oft rot, warm und feucht.

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Können Eiter absondern oder übel riechen.
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Sind für Hunde extrem juckend und schmerzhaft.
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Breiten sich unbehandelt schnell aus.
Hunde verschlimmern Hot Spots oft, indem sie die gereizte Haut ständig lecken, beißen oder kratzen, wodurch sich Bakterien vermehren und die Läsion wächst.
Das Verständnis der wahren Ursachen von Hot Spots ist entscheidend, da es bei der Behandlung nicht nur darum geht, die Wunde zu beruhigen – es geht darum, den Kreislauf zu stoppen, der sie immer wiederkehren lässt.
Die bekannten Ursachen von Hot Spots bei Hunden
Bevor wir uns den versteckten Auslösern widmen, lassen Sie uns zunächst die klassischen, weithin anerkannten Ursachen von Hot Spots behandeln. Dies sind die Probleme, nach denen die meisten Tierärzte zuerst suchen.
1. Flohbisse
Flöhe sind vielleicht die berüchtigtste Ursache für Hot Spots. Wenn ein Floh zubeißt, injiziert er Speichel in die Haut des Hundes, was eine intensive allergische Reaktion auslösen kann, die als Flohallergiedermatitis (FAD) bekannt ist.
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Wie dies Hot Spots verursacht: Der Biss führt zu Juckreiz → der Hund kratzt oder beißt übermäßig → Bakterien dringen in die verletzte Haut ein → Hot Spots entstehen.
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Wichtige Anzeichen: Flöhe oder Flohkot im Fell Ihres Hundes, Juckreiz am Rutenansatz und mehrere gereizte Stellen.
Schon ein oder zwei Flöhe können bei empfindlichen Hunden eine schwere Reaktion hervorrufen, daher ist eine konsequente Flohvorsorge unerlässlich.
2. Umwelt- und Futterallergien
Genauso wie Menschen können auch Hunde unter Allergien gegen Pollen, Gras, Schimmel oder sogar Inhaltsstoffe in ihrem Futter leiden.
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Umweltallergien (Atopie): Diese treten oft saisonal auf, wenn die Pollenkonzentration hoch ist.
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Futterallergien: Proteine wie Huhn, Rind oder Milchprodukte sind häufige Übeltäter.
Allergien machen die Haut juckend, und Hunde reagieren mit übermäßigem Kratzen und Kauen, was das perfekte Umfeld für Hot Spots schafft.
3. Insektenstiche oder -bisse
Mücken, Zecken oder Bienen können juckende oder schmerzhafte Stellen hinterlassen. Die Reaktion des Hundes auf den Stich – meist Lecken oder Kauen – kann sich schnell zu einem Hot Spot entwickeln.
4. Ohr- und Hautinfektionen
Hunde, die anfällig für Ohrentzündungen sind (insbesondere Rassen mit Schlappohren wie Golden Retriever oder Cocker Spaniel), entwickeln oft Hot Spots um die Ohren, am Hals oder an den Wangen. Zugrunde liegende Hefe- oder bakterielle Hautinfektionen können ebenfalls zu chronischen Reizungen und der Bildung von Hot Spots führen.
5. Wunden oder Kratzer
Ein kleiner Schnitt, Kratzer oder Abschürfung mag unbedeutend erscheinen, aber wenn ein Hund ihn wiederholt ableckt, kann sich die Stelle innerhalb weniger Stunden in einen großen, infizierten Hot Spot verwandeln.
Die versteckten Ursachen von Hot Spots bei Hunden
Nachdem wir die bekannten Übeltäter behandelt haben, wenden wir uns nun den weniger offensichtlichen Auslösern zu, die viele Hundebesitzer übersehen. Diese versteckten Ursachen erklären, warum Ihr Hund immer wieder Hot Spots bekommen könnte, selbst wenn Flöhe und Allergien unter Kontrolle sind.
6. Hohe Luftfeuchtigkeit in Innenräumen
Hunde, die in warmen, feuchten Umgebungen leben, haben ein höheres Risiko für Hautinfektionen. Sogar die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen kann eine Rolle spielen.
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Warum das wichtig ist: Feuchtigkeit, die im Fell Ihres Hundes eingeschlossen ist, schafft einen Nährboden für Bakterien. Rassen mit dichtem Fell (wie Deutsche Schäferhunde oder Huskys) sind besonders anfällig.
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Beispiel: Wenn Sie ständig einen Luftbefeuchter laufen lassen oder in einem feuchten Klima leben, trocknet die Haut Ihres Hundes nach der Fellpflege oder dem Schwimmen möglicherweise nie vollständig.
7. Schlechte Fellpflegegewohnheiten
Regelmäßige Fellpflege dient nicht nur dem Aussehen – sie ist eine gesundheitliche Notwendigkeit.
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Verfilztes Fell: Verfilzungen halten Feuchtigkeit und Schmutz direkt auf der Haut fest, was zu Reizungen und Infektionen führt.
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Vernachlässigtes Bürsten: Ohne Bürsten können sich tote Haare und Ablagerungen ansammeln, was den Luftstrom zur Haut reduziert.
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Schmutziges Fell: Hunde, die gar nicht gebadet werden, können Hautablagerungen entwickeln, die zu Hot Spots beitragen.
Ironischerweise kann schlechte Fellpflege manchmal darauf zurückzuführen sein, dass Besitzer beim Baden übervorsichtig sind (um Überbaden zu vermeiden), aber das richtige Gleichgewicht zu finden ist der Schlüssel.
Lesen Sie auch: Pflegefehler, die zu Hot Spots bei Hunden führen
8. Zu häufiges Baden und aggressive Shampoos
Zu viel des Guten kann schädlich sein. Zu häufiges Baden entzieht der Haut Ihres Hundes natürliche Öle, macht sie trocken, juckend und anfällig für Infektionen.
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Aggressive Shampoos: Die Verwendung von menschlichem Shampoo oder stark parfümierten Tierprodukten kann die Hautbarriere Ihres Hundes stören.
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Häufiges Baden: Sofern nicht vom Tierarzt empfohlen, benötigen die meisten Hunde nur alle 4–6 Wochen ein Bad (je nach Rasse und Lebensstil).
Wenn Ihr Hund nach dem Baden ständig juckt, könnte dies eine versteckte Ursache für Hot Spots sein.
9. Stress und Angst
Ja, Stress kann Hot Spots verursachen! Hunde unter psychischem Stress lecken oder kauen zwanghaft an ihrem Körper, was zu selbst zugefügten Wunden führt.
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Zu den Stressauslösern gehören:
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Umzug
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Trennungsangst
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Laute Geräusche (Gewitter, Feuerwerk)
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Änderungen im Haushaltsablauf
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Dieses Verhalten ähnelt dem Nägelkauen bei ängstlichen Menschen. Im Laufe der Zeit schädigt das wiederholte Lecken die Haut, und Bakterien nisten sich ein.
10. Schlechte Ernährung und Nährstoffmangel
Die Ernährung wirkt sich direkt auf die Hautgesundheit aus. Eine Ernährung, der es an essentiellen Fettsäuren, Vitaminen oder Proteinen mangelt, kann die Hautbarriere schwächen und Hot Spots wahrscheinlicher machen.
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Häufige Mängel, die mit Hautproblemen verbunden sind:
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Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren
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Zink
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Vitamin E
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Die Fütterung einer hochwertigen, ausgewogenen Ernährung hilft, das Immunsystem Ihres Hundes zu stärken und Hautreizungen zu reduzieren.
11. Saisonale Wetterwechsel
Manche Hunde entwickeln im Sommer aufgrund einer Kombination aus Hitze, Luftfeuchtigkeit und erhöhter Aktivität im Freien Hot Spots. Das Schwimmen in Seen, Spielen im Regen oder einfach stärkeres Schwitzen unter dem Fell kann den Boden für Reizungen bereiten.
12. Parasiten außer Flöhen
Obwohl Flöhe der Hauptverdächtige sind, können auch andere Parasiten wie Milben und Läuse Reizungen verursachen, die zu Hot Spots führen. Hunde mit Räude entwickeln oft starken Juckreiz und sekundäre Hautinfektionen.
13. Mangelnde Bewegung und Langeweile
Hunde, die nicht genug Bewegung oder geistige Anregung erhalten, lecken oder kauen möglicherweise einfach aus Langeweile übermäßig. Dies kann als kleine gereizte Stelle beginnen und sich zu einem schmerzhaften Hot Spot auswachsen.
Warum bekommt mein Hund immer wieder Hot Spots?
Wenn Sie sich diese Frage stellen, sind Sie nicht allein. Viele Tiereltern kämpfen mit wiederkehrenden Hot Spots bei ihren Hunden. Zu den häufigsten Gründen, warum Hunde immer wieder Hot Spots bekommen, gehören:
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Zugrundeliegende Allergien, die nicht vollständig diagnostiziert wurden.
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Umweltbedingungen wie Luftfeuchtigkeit oder schmutzige Wohnräume.
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Schlechte Fellpflege oder Fellversorgung (entweder zu viel oder zu wenig).
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Stressbedingtes Leck- und Kauverhalten.
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Nährstoffmängel.
Der Schlüssel liegt darin, über Flöhe und Allergien hinauszuschauen. Wenn Ihr Hund trotz Flohvorsorge und Allergiemedikamenten weiterhin Hot Spots entwickelt, ist es an der Zeit, die oben genannten versteckten Ursachen zu untersuchen.
Wie man Hot Spots bei Hunden behandelt
Wenn ein Hot Spot auftritt, ist schnelles Handeln unerlässlich. Diese Läsionen können sich schnell ausbreiten und innerhalb weniger Stunden schwer infizieren. Glücklicherweise erholen sich die meisten Hunde mit der richtigen Behandlung schnell. Die Behandlung umfasst im Allgemeinen die Versorgung der Wunde selbst und das Management der zugrundeliegenden Ursache.
Schritt 1: Den betroffenen Bereich scheren und reinigen
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Fell scheren: Trimmen oder rasieren Sie das Fell um den Hot Spot vorsichtig, um die Haut freizulegen und Luftzirkulation zu ermöglichen. Dies hilft der Wunde auszutrocknen und erleichtert das Auftragen von Medikamenten.
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Wunde reinigen: Verwenden Sie eine sanfte antiseptische Lösung wie verdünntes Chlorhexidin oder Povidon-Jod. Vermeiden Sie aggressive Chemikalien wie Wasserstoffperoxid, die gesundes Gewebe schädigen können.
Schritt 2: Schmerzen und Juckreiz lindern
Hot Spots sind extrem unangenehm. Die Linderung des Juckreizes ist entscheidend, um weitere Selbstverletzungen zu verhindern.
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Topische Sprays oder Salben: Ihr Tierarzt kann medizinische Sprays empfehlen, die Hydrocortison, Lidocain oder Antibiotika enthalten, um Entzündungen zu lindern und Infektionen zu kontrollieren.
Puainta® Quantum Silver Anti-Juckreiz-Hautspray wurde entwickelt, um Hunden, die an Hot Spots leiden, schnelle Linderung zu verschaffen. Diese verbesserte Formel hilft, gereizte Haut zu beruhigen, feuchte Läsionen auszutrocknen und zu heilen sowie Juckreiz ohne Brennen zu lindern. Mit natürlichen antibakteriellen und antimykotischen Eigenschaften hilft es auch, Infektionen zu kontrollieren und die Ausbreitung von Läsionen zu verhindern, wodurch die Haut Ihres Hundes gesünder, ruhiger und komfortabler wird.
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Orale Medikamente: In schwereren Fällen verschreiben Tierärzte oft Antibiotika, entzündungshemmende Medikamente oder Steroide, um die Infektion und Entzündung zu kontrollieren.
Schritt 3: Weiteres Lecken oder Kratzen verhindern
Hunde lecken instinktiv Wunden, was Hot Spots verschlimmert.
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Elizabethanerkragen (Trichter): Ein Trichter verhindert, dass Ihr Hund den Hot Spot erreicht, während er heilt.
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Weiche Erholungskragen oder Schutzshirts: Alternativen für Hunde, die Trichter als stressig empfinden.
Schritt 4: Die zugrundeliegende Ursache identifizieren und behandeln
Die Behandlung der Wunde allein reicht nicht aus. Sie müssen angehen, was den Hot Spot überhaupt ausgelöst hat:
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Flöhe oder Parasiten: Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund ein zuverlässiges Mittel zur Vorbeugung von Flöhen/Zecken erhält.
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Allergien: Arbeiten Sie mit Ihrem Tierarzt zusammen, um Tests auf Futter- oder Umweltallergien durchzuführen.
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Luftfeuchtigkeit oder Nässe: Trocknen Sie Ihren Hund nach dem Schwimmen oder Baden gründlich ab.
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Stress: Reduzieren Sie Stress durch Beschäftigung, Bewegung und Routine.
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Ernährung: Erwägen Sie eine Ernährungsüberprüfung oder Nahrungsergänzungsmittel, wenn ein Nährstoffmangel vermutet wird.
Schritt 5: Heilung durch häusliche Pflege unterstützen
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Halten Sie den Bereich trocken und sauber. Feuchtigkeit fördert das Bakterienwachstum.
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Achten Sie auf Anzeichen einer Infektion. Wenn Sie Eiter, Schwellungen, üblen Geruch oder sich ausbreitende Rötungen bemerken, suchen Sie sofort Ihren Tierarzt auf.
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Lassen Sie sich erneut von Ihrem Tierarzt untersuchen. Persistierende oder wiederkehrende Hot Spots können auf tiefere medizinische Probleme wie chronische Allergien oder Immungleichgewichte hinweisen.
Präventionsstrategien für Hot Spots
Da Hot Spots oft mehrere Auslöser haben, erfordert die Prävention einen mehrdimensionalen Ansatz. Hier sind bewährte Methoden, um die Haut Ihres Hundes gesund zu halten und das Risiko von Hot Spots zu verringern:
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Regelmäßige Fellpflege beibehalten
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Bürsten Sie Ihren Hund regelmäßig, um tote Haare zu entfernen und Verfilzungen vorzubeugen.
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Halten Sie das Fell Ihres Hundes in feuchten Klimazonen kurz geschnitten.
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Klug baden
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Vermeiden Sie zu häufiges Baden; bleiben Sie bei allen 4–6 Wochen, sofern nicht anders angewiesen.
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Verwenden Sie ein sanftes, vom Tierarzt zugelassenes Shampoo. Wenn Ihr Hund empfindliche Haut hat, verwenden Sie bitte hypoallergene Shampoos.
Puainta® Banov Shampoo wurde speziell für Hunde mit empfindlicher Haut formuliert und kombiniert sanfte pflanzliche Inhaltsstoffe, um Reizungen zu lindern und Juckreiz zu stillen. Angereichert mit Kamille, Rosmarin, Sophora Flavescens und Kokosöl unterstützt dieses Kräuter-Shampoo gesunde Haut und ein weiches, glänzendes Fell und bietet gleichzeitig natürliche antibakterielle Vorteile. Ideal für Hunde, die zu Allergien, Schuppen oder anderen Hautproblemen neigen, bietet es ein beruhigendes und erfrischendes Badeerlebnis ohne aggressive Chemikalien.

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Trocknen Sie Ihren Hund nach dem Schwimmen oder Baden immer gründlich ab.
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Luftfeuchtigkeit in Innenräumen kontrollieren
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Verwenden Sie einen Luftentfeuchter, wenn Ihr Zuhause übermäßig feucht ist.
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Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund Zugang zu trockenen, komfortablen Ruheplätzen hat.
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Stress und Angst bewältigen
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Bieten Sie ausreichend Bewegung und geistige Bereicherung.
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Verwenden Sie bei Bedarf Beruhigungsmittel oder Pheromon-Diffusoren.
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Schaffen Sie eine konsistente tägliche Routine für Ihren Hund.
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Eine ausgewogene Ernährung bieten
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Füttern Sie hochwertiges Futter, das reich an essentiellen Fettsäuren ist.
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Erwägen Sie Nahrungsergänzungsmittel wie Fischöl (nach tierärztlicher Rücksprache).
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Regelmäßige Tierarztbesuche
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Schließen Sie Parasiten, Infektionen oder versteckte Gesundheitsprobleme aus.
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Besprechen Sie wiederkehrende Hot Spots mit Ihrem Tierarzt, um maßgeschneiderte Ratschläge zu erhalten.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Was verursacht Hot Spots außer Flöhen?
Hot Spots können durch viele Faktoren außer Flöhen ausgelöst werden, darunter Futter- und Umweltallergien, schlechte Fellpflege, hohe Luftfeuchtigkeit, zu häufiges Baden, Stress, Langeweile, Nährstoffmängel und sogar saisonale Wetterwechsel.
2. Warum bekommt mein Hund immer wieder Hot Spots?
Wiederkehrende Hot Spots deuten oft auf ein zugrundeliegendes Problem hin, wie z. B. nicht behandelte Allergien, schlechte Hautpflege, chronischen Stress oder Umweltfaktoren wie Nässe und Luftfeuchtigkeit. Wenn Ihr Hund trotz Flohvorsorge immer wieder Hot Spots bekommt, können versteckte Ursachen wie Stress oder Fellpflegegewohnheiten die Schuldigen sein.
3. Kann Stress Hot Spots bei Hunden verursachen?
Ja. Hunde, die Angst oder Stress erleben, lecken oder kauen oft übermäßig an ihrer Haut, was zu offenen Wunden und Hot Spots führen kann. Stressbedingte Hot Spots sind besonders häufig bei Hunden mit Trennungsangst oder solchen, die plötzlichen Veränderungen in ihrer Umgebung ausgesetzt sind.
4. Kann zu häufiges Baden Hot Spots verursachen?
Absolut. Wenn Sie Ihren Hund zu oft baden oder aggressive Shampoos verwenden, werden der Haut natürliche Öle entzogen. Dies verursacht Trockenheit und Juckreiz, was zu Hot Spots führen kann, wenn Ihr Hund übermäßig kratzt oder leckt.
5. Sollte ich wegen Hot Spots mit meinem Hund zum Tierarzt gehen?
Ja. Während leichte Hot Spots manchmal zu Hause behandelt werden können, ist es am besten, einen Tierarzt zu konsultieren. Hot Spots breiten sich schnell aus und erfordern möglicherweise Antibiotika, medizinische Shampoos oder eine Behandlung der zugrundeliegenden Ursachen wie Allergien.
Abschließende Gedanken
Hot Spots bei Hunden können sowohl für Haustiere als auch für Besitzer ein Albtraum sein. Obwohl Flöhe und Allergien bekannte Übeltäter sind, liegen die wahren Ursachen oft viel tiefer. Faktoren wie Luftfeuchtigkeit, schlechte Fellpflege, zu häufiges Baden, Stress und Ernährung können alle zu wiederkehrenden Hot Spots beitragen.
Wenn Sie sich gefragt haben: „Warum bekommt mein Hund immer wieder Hot Spots?“, liegt die Antwort möglicherweise in diesen versteckten Auslösern. Indem Sie sowohl die offensichtlichen als auch die übersehenen Ursachen angehen, können Sie den Kreislauf endlich durchbrechen und Ihrem Hund die Linderung geben, die er verdient.
Über den Autor
Isabella Miao, DVM
Tierarzt
Dr. Isabella Miao ist eine mitfühlende und engagierte Tierärztin mit über 10 Jahren Erfahrung in der außergewöhnlichen Versorgung von Haustieren aller Art. Dr. Miao ist auf Präventivmedizin und Notfallversorgung spezialisiert und setzt sich leidenschaftlich für die Förderung der allgemeinen Gesundheit und des Wohlbefindens von Tieren ein. Ihr umfangreiches Wissen, kombiniert mit ihrer einfühlsamen Herangehensweise, hat ihr das Vertrauen und die Bewunderung von Tierhaltern und Kollegen gleichermaßen eingebracht.
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