Hot Spots on Dogs
Hot Spots bei Hunden in verschiedenen Jahreszeiten: Sommer vs. Winter
Hot Spots bei Hunden können im Sommer und Winter unterschiedlich auftreten. Hitze, Flöhe und Feuchtigkeit können im Sommer zu Ausbrüchen führen, während trockene Luft und Innenraumallergene im Winter Hot-Spot-Probleme verursachen können. Informieren Sie sich über die Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und Tipps zur Vorbeugung von Hot Spots.
Von Dr. Isabella Miao
6 min read
Hunde sind unsere treuen Begleiter, und als verantwortungsbewusste Tiereltern ist es immer unsere oberste Priorität, sie komfortabel, glücklich und gesund zu halten. Eines der häufigsten Gesundheitsprobleme, mit denen Hunde konfrontiert sind, besonders beim Wechsel der Jahreszeiten, sind Hautprobleme. Zu diesen zählen Hot Spots (auch akute feuchte Dermatitis genannt) ganz oben.
Hot Spots sind schmerzhafte, rote, entzündete und infizierte Stellen auf der Haut eines Hundes. Sie können plötzlich auftreten und sich schnell ausbreiten, insbesondere wenn Ihr Hund die betroffene Stelle ständig kratzt, beißt oder leckt. Obwohl Hot Spots das ganze Jahr über auftreten können, variieren ihre Ursachen und Schweregrade oft zwischen Sommer und Winter.
In diesem ausführlichen Ratgeber werden wir alles rund um Hot Spots bei Hunden erkunden.
Am Ende werden Sie verstehen, wie man saisonale Hot Spots bei Hunden erkennt, behandelt und verhindert, damit Ihr pelziger Freund das ganze Jahr über Komfort genießt.
Was sind Hot Spots bei Hunden?
Hot Spots, medizinisch bekannt als akute feuchte Dermatitis, sind lokalisierte Bereiche entzündeter, infizierter Haut. Sie erscheinen normalerweise als:
-
Rote, geschwollene und feuchte Flecken

-
Kreisförmige Wunden mit Haarausfall um die betroffene Stelle herum
-
Austretendes Sekret oder krustige Schorfstellen
-
Extrem juckend und schmerzhaft bei Berührung
Hunde neigen dazu, Hot Spots durch Lecken, Kratzen oder Beißen der betroffenen Stelle zu verschlimmern. Diese Wunden können innerhalb von Stunden schnell wachsen, weshalb sofortiges Handeln entscheidend ist.
Häufige Ursachen für Hot Spots bei Hunden
-
Flohstiche oder andere Insektenstiche
-
Hautallergien (Umwelt-, Futter- oder Kontaktallergien)
-
Feuchtigkeit, die im Fell eingeschlossen ist (nach dem Schwimmen oder Baden)
-
Zugrundeliegende Infektionen
-
Stress oder Langeweile, die zu übermäßigem Lecken führen
-
Jahreszeitliche Veränderungen, die die Hautfeuchtigkeit und Allergene beeinflussen
Während Hot Spots jederzeit auftreten können, ändern sich die Auslöser oft je nachdem, ob Sommer oder Winter ist.
Hot Spots bei Hunden im Sommer
Der Sommer ist oft die Hauptsaison für Hot Spots. Die Kombination aus Hitze, Feuchtigkeit und Allergenen macht Hunde anfälliger für Hautinfektionen.
Ursachen für sommerliche Hot Spots
-
Floh- und Zeckenstiche
-
Warmes Wetter ist ideal für Flöhe, Zecken und Milben. Schon ein einziger Flohstich kann eine allergische Reaktion (Flohallergie-Dermatitis) auslösen, die sich zu einem Hot Spot entwickelt.
-
-
Feuchtigkeit und Hitze
-
Hunde lieben es, in den heißen Monaten in Pools, Seen oder dem Meer zu schwimmen. Wenn ihr Fell nicht richtig trocknet, schafft die eingeschlossene Feuchtigkeit einen perfekten Nährboden für Bakterien.
-
-
Umweltallergien
-
Pollen, Gras und Schimmel haben im Sommer ihren Höhepunkt. Hunde, die im Freien spielen, können mit Allergenen in Kontakt kommen, was zu Juckreiz und Kratzen führt und Hot Spots verursacht.
-
-
Schweiß und Hautfalten
-
Obwohl Hunde nicht wie Menschen schwitzen, sammelt sich Feuchtigkeit in Hautfalten an (besonders bei Rassen wie Bulldoggen, Möpsen und Shar Peis). Diese Umgebung entwickelt sich leicht zu Hot Spots.
-
-
Vermehrtes Kratzen durch Hitzereizungen
-
Hunde können bei heißem Wetter aufgrund von Trockenheit oder Reizungen mehr kratzen, wodurch sie versehentlich die Haut verletzen und eine Infektion verursachen.
-
Risikofaktoren für sommerliche Hot Spots
-
Rassen mit dichtem Fell (Golden Retriever, Labradore, Huskys)
-
Hunde, die häufig schwimmen
-
Hunde mit bestehenden Floh- oder Pollenallergien
-
Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit
Hot Spots bei Hunden im Winter
Viele Tiereltern gehen davon aus, dass Hot Spots nur ein Sommerproblem sind, aber der Winter bringt seine eigenen Herausforderungen mit sich. Kaltes Wetter, Innenraumheizung und weniger Zeit im Freien können alle zur Bildung von Hot Spots beitragen.
Ursachen für winterliche Hot Spots
-
Trockene Haut
-
Innenraumheizung und kalte Außenluft trocknen die Haut eines Hundes aus. Trockene, schuppige Haut macht Hunde juckig, was zu Kratzen und möglichen Hot Spots führt.
-
-
Vernachlässigte Fellpflege
-
Hunde mit dichtem Winterfell können verfilztes Fell entwickeln, das Feuchtigkeit und Bakterien einschließt. Dies ist besonders häufig bei Rassen mit doppeltem Fell.
-
-
Allergene in Innenräumen
-
Im Winter verbringen Haustiere mehr Zeit drinnen, wo Allergene wie Hausstaubmilben, Schimmel und Reinigungschemikalien ihre Haut reizen können.
-
-
Verringerte Aktivität im Freien
-
Hunde können aufgrund von Langeweile oder Stress übermäßig lecken oder kauen, wenn Spaziergänge und Spielzeiten bei kaltem Wetter abnehmen. Dieses Selbsttrauma entwickelt sich oft zu Hot Spots.
-
-
Kleidung und Decken
-
Während Hundepullover und Decken helfen, Haustiere warm zu halten, können Reibung oder eingeschlossene Feuchtigkeit die Haut reizen.
-
Risikofaktoren für winterliche Hot Spots
-
Rassen, die zu trockener Haut neigen (Windhunde, Dobermänner)
-
Langhaarige Rassen mit dichtem Fell
-
Hunde, die die meiste Zeit drinnen verbringen
-
Hunde mit bereits bestehenden Hautallergien
Sommer vs. Winter: Wichtige Unterschiede bei Hot Spots
| Faktor | Sommer | Winter |
| Hauptauslöser | Hitze, Feuchtigkeit, Outdoor-Allergene, Flöhe | Trockene Haut, Indoor-Allergene, reduzierte Fellpflege |
| Gefährdete Rassen | Dicht behaarte, schwimmfreudige Rassen | Langhaarige, zu trockener Haut neigende Rassen |
| Lokalisation der Hot Spots | Ohren, Bauch, Pfoten, Hautfalten | Rücken, Flanken, unter verfilztem Fell |
| Rolle der Umwelt | Pollen, Gras, Insekten | Trockene Heizungsluft, Hausstaubmilben, Schimmel |
| Schwerpunkt der Vorbeugung | Floh-/Zeckenschutz, gründliches Abtrocknen nach dem Schwimmen | Befeuchtung, Kontrolle von Indoor-Allergenen |
Wie man Hot Spots bei Hunden behandelt und vorbeugt
Unabhängig davon, ob sie durch Jahreszeitenwechsel oder Indoor-Allergene verursacht werden, umfasst die Behandlung von Hot Spots normalerweise eine Kombination aus medizinischer Versorgung, Fellpflege und Umweltmanagement.
Schritt 1: Sofortige Linderung
-
Schneiden Sie das Haar um den Hot Spot herum, um Luftzirkulation zu ermöglichen.
-
Reinigen Sie die Stelle mit einem vom Tierarzt zugelassenen Antiseptikum oder einer milden Chlorhexidin-Lösung.
-
Tragen Sie eine antibiotische Salbe oder ein Anti-Juckreiz-Spray auf, das von Ihrem Tierarzt empfohlen wird.
Hot Spots bei Hunden können zu jeder Jahreszeit auftreten – im Sommer juckend, rot und schmerzhaft aufgrund von Hitze, Flöhen und Feuchtigkeit, oder im Winter trocken und gereizt durch Raumluft und Allergene. Deshalb greifen viele Tiereltern auf Puainta® Quantum Silver Hautspray für Hunde und Katzen zurück.
Dieses sanfte, aber effektive Spray kombiniert die Kraft von Quantensilber mit beruhigenden Pflanzenextrakten und hilft, den Hautkomfort und die Erneuerung in Bereichen zu unterstützen, die anfällig für gelegentliche Hot Spots sind. Ob Ihr Hund mit sommerlicher, feuchtigkeitsbedingter Reizung oder winterlicher Trockenheit und Empfindlichkeiten kämpft, dieses Spray hilft dabei, ein ausgewogenes, gesundes Hautmilieu aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die natürlichen Abwehrkräfte der Haut zu fördern. Sicher für die tägliche Anwendung, ist es ideal für Haustiere jeden Alters und eine sinnvolle Ergänzung Ihrer Haustierpflegeroutine.

-
Verwenden Sie einen Elizabethanerkragen (Trichter), um Lecken zu verhindern.
Schritt 2: Die zugrundeliegende Ursache angehen
-
Sommer: Flöhe und Zecken kontrollieren, Fell gründlich trocknen, Pollenexposition reduzieren.
-
Winter: Luftbefeuchter verwenden, regelmäßig bürsten, um Verfilzungen vorzubeugen, Überbaden vermeiden.
-
Indoor-Allergien: Bettwäsche wöchentlich waschen, häufig staubsaugen, haustiersichere Reiniger verwenden.
Schritt 3: Tierärztliche Behandlung
-
Orale Antibiotika, wenn die Infektion schwerwiegend ist.
-
Steroide oder Anti-Juckreiz-Medikamente gegen Entzündungen.
-
Allergietests und langfristiges Allergiemanagement (Immuntherapie, Spezialdiäten).
Schritt 4: Ganzheitliche Unterstützung
-
Omega-3-Fettsäure-Ergänzungen für die Hautgesundheit.
-
Probiotika zur Stärkung der Immunität.
-
Natürliche Heilmittel wie Haferflockenbäder oder Kokosöl (mit tierärztlicher Zustimmung).
Tipps zur Vorbeugung saisonaler Hot Spots
Vorbeugung im Sommer
-
Floh- und Zeckenschutz konsequent anwenden.
-
Nach dem Schwimmen baden und gründlich abtrocknen.
-
Aktivitäten im Freien bei hohen Pollenzahlen einschränken.
-
Fell gekürzt halten, aber nicht rasieren.
Vorbeugung im Winter
-
Einen Luftbefeuchter in Innenräumen verwenden.
-
Vermeiden Sie es, Ihre Wohnung zu stark zu heizen.
-
Täglich bürsten, um Verfilzungen vorzubeugen.
-
Bettwäsche mit hypoallergenem Waschmittel waschen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. In welcher Jahreszeit bekommen Hunde am ehesten Hot Spots?
Hunde bekommen im Sommer eher Hot Spots aufgrund von Flöhen, Feuchtigkeit und Outdoor-Allergenen. Der Winter birgt jedoch ebenfalls Risiken aufgrund trockener Haut und Indoor-Allergene.
2. Können Indoor-Allergien Hot Spots bei Hunden verursachen?
Ja, Indoor-Allergene wie Hausstaubmilben, Schimmel und Reinigungschemikalien können Juckreiz und Kratzen auslösen, was oft zu Hot Spots führt.
3. Wie verhindere ich, dass mein Hund im Sommer Hot Spots bekommt?
Verwenden Sie Floh-/Zeckenschutzmittel, trocknen Sie Ihren Hund nach dem Schwimmen ab und begrenzen Sie die Exposition gegenüber Pollen- und Grasallergenen.
4. Warum bekommt mein Hund jeden Winter Hot Spots?
Trockene Raumluft, weniger Fellpflege und Indoor-Allergene wie Staub verursachen oft wiederkehrende Hot Spots während des Winters.
5. Können Hot Spots von selbst heilen?
Leichte Hot Spots können mit häuslicher Pflege heilen, aber die meisten erfordern eine tierärztliche Behandlung, um Infektionen zu verhindern.
Über den Autor
Isabella Miao, DVM
Tierarzt
Dr. Isabella Miao ist eine mitfühlende und engagierte Tierärztin mit über 10 Jahren Erfahrung in der außergewöhnlichen Versorgung von Haustieren aller Art. Dr. Miao ist auf Präventivmedizin und Notfallversorgung spezialisiert und setzt sich leidenschaftlich für die Förderung der allgemeinen Gesundheit und des Wohlbefindens von Tieren ein. Ihr umfangreiches Wissen, kombiniert mit ihrer einfühlsamen Herangehensweise, hat ihr das Vertrauen und die Bewunderung von Tierhaltern und Kollegen gleichermaßen eingebracht.
Lesen Sie weiter
Verwandte Artikel zur Tiergesundheit
Hunde-Hotspots verhindern, bevor sie entstehen
Es ist unerlässlich, Hot Spots bei Hunden zu verhindern, bevor sie entstehen, um das Wohlbefinden und die Gesundheit Ihres Haustieres zu gewährleisten. Lesen Sie...
Mehr lesen →
Schwimmen und Hot Spots: Warum wasserbegeisterte Hunde gefährdet sind
Hunde, die schwimmen, haben ein höheres Risiko, Hot Spots zu entwickeln – schmerzhafte Hautinfektionen, die durch eingeschlossene Feuchtigkeit verursacht werden. Lesen Sie weiter, um...
Mehr lesen →Newsletter
Bleiben Sie mit den Gesundheitstipps von Puainta Pet auf dem Laufenden
Erhalten Sie Expertenrat, Wellness-Updates und nützliche Informationen für Ihre Haustiere.